Was ist die Agenda 21?
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Was ist Agenda 21?

Die Agenda 21 (lateinisch: was zu tun ist) ist ein weltweites Umwelt- und Entwicklungsprogramm für das 21. Jahrhundert. Man könnte auch sagen "die Tagesordnung für das 21. Jahrhundert". Sie soll das Überleben von Mensch und Natur auf der ganzen Erde sichern. Dazu sollen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander in Einklang gebracht werden.

Woher kommt die Agenda 21?

Aus Rio de Janeiro. Dort trafen sich 1992 die Staats- und Regierungschefs aus 180 Ländern - darunter auch der deutsche Bundeskanzler - zur UNO-Konferenz über "Umwelt und Entwicklung". Eines der dabei feierlich verabschiedeten Schlußdokumente ist die "Agenda 21".

Ziele der Agenda 21?

Das große Ziel ist eine nachhaltige, d.h. zukunftsbeständige Entwicklung. Der Begriff der Nachhaltigkeit kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und hat die Bedeutung, daß langfristig dem Wald nur so viel entnommen wird, wie im gleichen Zeitraum wieder nachwächst. Übertragen bedeutet dies: Unsere Generation soll so bewußt und verantwortungsbewußt leben, daß auch unsere Kinder und Enkelkinder noch eine intakte Umwelt und somit eine lebenswerte Zukunft vor sich haben.

Was beinhaltet die Agenda 21?

Die Agenda 21 gliedert sich in 40 Kapitel, in welchen die wichtigsten Themen unserer Zeit und die Aufgaben aller gesellschaftlichen Kräfte behandelt werden. Dies sind zum Beispiel:

- Klimaschutz
- Zunftssichere Arbeitsplätze
- Energiefragen
- Soziale Gerechtigkeit
- Schutz der Naturressourcen
- ökologisch orientierte Wirtschaft
- Veränderung von Konsumgewohnheiten