Photovoltaik
Umweltfreundliche Stromerzeugung auf dem Dach

Nachfolgend finden Sie allgemeine Informationen rund um das Thema Photovoltaikanlagen. Falls Sie Interesse bzw. Fragen haben, können Sie sich gerne an die Sprecher der Agenda 21-Projektgruppe oder auch an das Agenda 21-Büro der Stadt Schwabach wenden.

Wo können Bürgersolaranlagen errichtet werden?

  • Das Dach sollte eine Größe von mindestens 50 qm haben.
  • Es muss Platz für einen Wechselrichter sein.
  • Es muss Platz für einen Zählschrank vorhanden sein.

Welche Standorte sind besonders geeigent?

  • Das Dach wird neu errichtet oder ist saniert, so dass eine Analge 20 Jahre stehen kann.
  • Das Dach ist nicht beschattet, die Anlage kann somit eine optimale Leistung erbringen.
  • Das Dach sollte nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein.

Was bringen PV-Anlagen für die Umwelt?

  • Jährlich werden pro kWp ca. 850 kWh regenerativen Stroms erzeugt.
  • Damit werden jedes Jahr 600 kg des Treibhausgases Kohlendioxid eingespart.
  • PV-Anlagen habe sich bereits nach 6 Jahren energetisch amortisiert!
  • Die PV-Module werden in Deutschland erzeugt - lange Transportwege werden vermieden.

Wer errichtet und betreibt die Anlagen?

  • BürgerInnen Schwabachs schließen sich zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammen.
  • Jeder Bürger erhält jedoch eine Einzelanlage.
  • Jede Anlage ist mit eigenem Zähler und Wechselrichter ausgestattet.
  • Das Dach wird von dem Eigentümer bzw. einer Eigentümergemeinschaft angemietet (Vertragsdauer mind. 20 Jahre).
  • Die Einspeisevergütung ist vertraglich für 20 Jahre festgeschrieben.

Was kostet eine Beteiligung, welche Anlage ist die richtige?

  • Die Anlage kann komplett über einen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Zinssatz ca. 4 %) oder der Sparkasse Mittelfranken Süd finanziert werden.
  • Die ersten 6 Jahre müssen keine Eigenmittel aufgebracht werden.
  • In den Betriebsjahren 7 bis 10 muss ca. 10 % der Anlagekosten bezahlt werden.
  • Nach 12 Jahre hat sich die Anlage wirtschaftlich amortisiert.
  • Anlagen ab einer Leistung von 2 kWp bis 5 kWp sind aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Finanzierung sinnvoll.

Wie werden Bürgersolaranlagen organisiert?

  • Eigentümer der Bürgersolaranlagen müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen.
  • Die Verwaltung eines Daches ist über die Agenda 21-Projektgruppe möglich:
    - dem Hauseigentümer entstehen keine Kosten.
    - Die Mietzahlung wird über die Angeda 21-Gruppe abgewickelt.
    - Vertreter der Gruppe sind Ansprechpartner im Falle von Reperaturen oder Störungen.

Wie sehen die Geldströme aus?

  • Die Einspeisevergütung liegt im Jahr 2007 bei 0,4905 €.
  • Damit ergibt sich eine Jahreseinnahme pro kWp von ca. 417 €
  • 2 % des Ertrages können als Miete angeboten werden: ca. 10 € pro kWp und Jahr.

Haben Sie Fragen zu Photovoltaikanlagen?

Die Mitglieder der Agenda 21-Projektgruppe helfen Ihnen gerne weiter:

Dr. Gerhard Brunner
Talstraße 27
91126 Schwabach
Tel.: 09122/85988
E-Mail: ger.brunner@t-online.de
Auch Martin Sauer steht Ihnen für Fragen unter der Telefonnummer 09122/16497 oder E-Mail martin@stoer-sauer.de gerne zur Verfügung!