Stadtportal Schwabach

Vertreter der Stadt, Arbeitsagentur und des Jobcenter Schwabach bei der Vertragsunterzeichnung

„Keiner darf verloren gehen!“ Unter diesem Motto unterschrieben Matthias Thürauf, Oberbürgermeister der Stadt Schwabach, Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nürnberg, und Richard Braun, Geschäftsführer des Jobcenters Schwabach, eine Kooperationsvereinbarung für eine Jugendberufsagentur (JBA) in der Stadt Schwabach. „In Schwabach bietet es sich aufgrund der Größe an, die Ressourcen zu bündeln, um Jugendlichen rechtzeitig zu helfen“, so Oberbürgermeister Thürauf. Joachim Ossmann fügt an: „Wir müssen Jugendliche, die Unterstützung brauchen, möglichst früh erkennen und für sie die Hürden senken, sich im Notfall Hilfe zu suchen.“

Laut Richard Braun betreut das Jobcenter Schwabach derzeit 257 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. Sie alle beziehen Arbeitslosengeld II. Davon sind nur 39 arbeitslos. 45 absolvieren eine Ausbildung oder eine Weiterbildung und 173 betreuen derzeit kleine Kinder unter drei Jahren, besuchen noch die Schule, ein Studium oder eine sonstige Fortbildung und können somit erst danach eine Arbeit aufnehmen.

Gemeinsames Ziel der drei Vertragspartner ist die umfassende Unterstützung von Jugendlichen durch die noch engere Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Jobcenter und Berufsberatung in Schwabach. „Nur gemeinsam und zusammen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann das Ziel erreicht werden, allen Schulabgängern in unserer Stadt eine Ausbildung zu ermöglichen“, betont Sozialreferent Knut Engelbrecht.

Aus diesem Grund arbeiteten bereits in der Vergangenheit die auch für Schwabach zuständige Nürnberger Arbeitsagentur, die Stadt Schwabach, aber auch das Schwabacher Jobcenter und Schulen eng zusammen und gestalteten so ein koordiniertes Übergangsmanagement. Dieses Übergangsmanagement soll nun als „Produktionsnetzwerk“ weiterentwickelt werden zur Jugendberufsagentur.

Die Idee der Jugendberufsagenturen stammt aus Hamburg. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht die flächendeckende Gründung von Jugendberufsagenturen in Deutschland vor. In Bayern sind bisher 67 Jugendberufsagenturen durch formelle Vereinbarungen besiegelt – dies entspricht einer Flächenabdeckung von 72 Prozent.

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