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Regelquerschnitt bei Hecken

Jedes Jahr kommt es im Herbst zu Problemen mit Bäumen, Hecken und Sträuchern, die von Privatgrundstücken in öffentliche Straßen und Wege hineinragen und durch die Grundstückseigentümer nicht zurück geschnitten werden. Hierdurch können Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrer behindert bzw. gefährdet werden. Gefährliche Situationen entstehen etwa dann, wenn Kinder wegen überstehender Zweige und Äste auf die Straße ausweichen müssen, Straßennamenschilder für Rettungsdienste nicht erkennbar oder Straßenlaternen zugewuchert sind. Im Bereich der öffentlichen Verkehrsflächen besteht folgende Verpflichtung:

- Auf Geh- und Radwegen ist eine lichte Durchgangshöhe von mind. 2,50m einzuhalten.

- Für Straßen und Parkflächen muss die lichte Höhe mind. 4,50m betragen (siehe Skizze).

- Der Rückschnitt muss an der Grundstücksgrenze senkrecht nach oben erfolgen. In besonderen Fällen oder bei „Gefahr in Verzug“ steht es im Ermessen der Stadtverwaltung, bei Nichtbeachtung der Verpflichtung Rückschnitte durch das Baubetriebsamt auf Kosten der Grundstückseigentümer erledigen zu lassen.

Sollten Bäume beim Rückschnitt betroffen sein, die nach der Baumschutzverordnung der Stadt geschützt sind, muss die Stadtgärtnerei unter Telefon 09122 9396-31 hinzugezogen werden. Ist der Schnitt bei akuter Gefährdung nötig, muss ebenfalls die Gärtnerei informiert werden. Schonende Formschnitte an Hecken im Bereich von Bebauungen sind grundsätzlich ganzjährig zulässig. Allerdings ist in der Vogelbrutzeit darauf zu achten, dass keine Vogelnesterbeschädigt und die Vögel nicht in ihrer Brut gestört werden.

Entfernung oder weiter gehende Schnitte sind nur zwischen dem 1. Oktober und 28. Februar erlaubt. Das gilt außerhalb von bebauten Bereichen für sämtliche Schnittmaßnahmen. Eine Rodung von Hecken ist hier generell verboten Fragen beantwortet Matthias Sächerl vom Bauverwaltungsamt unter Telefon 09122 860-519.