Stadtportal Schwabach

Schriftzug Integration in bunten Farben
Netzwerke

Integration ist eine sogenannte Querschnittsaufgabe innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung. Seit dem Jahr 2007 besteht deshalb ein „Netzwerk Integration“, bei dem Vertreterinnen und Vertreter von Integrationsrat, Behörden, Bildungsträgern, Beratungsstellen und Einrichtungen zwei- bis dreimal im Jahr zusammen kommen, um sich über aktuelle Fragen und Projekte aus den Bereichen Migration und Integration auszutauschen.

Ebenso findet ein regelmäßiger Austausch mit verschiedenen Trägern, wie z.B. Asylcafé, AWO, Integrationsstiftung, Diakonie Roth-Schwabach, Rummelsberger Diakonie, zur Koordination des ehrenamtlichen Engagements für geflüchtete Menschen statt.

Innerhalb der Stadtverwaltung werden in einem Arbeitskreis „Bildung und Integration“ Informationen über aktuelle Themen und Projekte zwischen den Dienststellen Schul- und Sportamt, Amt für Jugend und Familie, Amt für Senioren und Soziales, Jobcenter, Kulturamt und Volkshochschule, Wirtschaftsförderung, Berufs- und Wirtschaftsschule, ausgetauscht.

Aufgabe der Koordinierungsstelle Integration ist es, die jeweiligen Gremien zu begleiten bzw. sie zu organisieren und zu moderieren.

Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programm geht es u.a. um den Auf- und Ausbau kommunaler Koordinierungs- und Gremienstrukturen zur Verbesserung der Bildungszugänge von Neuzugewanderten auf der Grundlage von Daten und der Herstellung von Transparenz von Bildungsangeboten, -akteuren und –nachfrage.

Transparenz wird somit in zwei Richtungen aufgebaut: Einerseits geht es um Transparenz von Bildungsangeboten und –akteuren in Schwabach. Hier wurde eine Übersicht der Angebote zur Beratung, Bildung und Integration für Geflüchtete und Neuzugewanderte in Schwabach erstellt, die in Abständen aktualisiert wird. Andererseits geht es um die Herstellung von Transparenz über die Gruppe der Neuzugewanderten auf der Grundlage von Daten. Hierfür werden evidenzbasierte Berichte über die Quantität und Zusammensetzung der Gruppe in verschiedenen biografischen Passagen unter besonderer Berücksichtigung von Handlungsbedarfen verfasst. Diese Berichte gewährleisten kommunalen Entscheidungsträgern einen fundierten Ein- und Überblick in die thematischen Bereiche und können als Grundlage kommunaler Planungsvorhaben genutzt werden.

Zusammengearbeitet wird u.a. mit behördlichen Einrichtungen wie z.B. Jobcenter, Arbeitsagentur, Ausländeramt, Jugendamt und Wirtschaftsförderung, aber auch mit Bildungsträgern, Beratungsstellen, Initiativen, der Handwerkskammer und der IHK. Zudem wird in den o.g. Gremien sowie Initiativen und Institutionen wissensbasiert beraten und mitgewirkt. Ein weiterer Ausbau kommunaler Koordinierungs- und Gremienstrukturen ist geplant.

Ansprechpartnerin ist Wibke Boysen, Tel. 09122 860-239.

Kontakt

Barbara Steinhauser
Telefon: 09122 860-464 oder 09122 860-239
Fax-Nr.: 09122 860-132

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