Symbolpflanzen

Der Sage nach wachsen aus Gräbern weiße Lilien, Rosen, blühende Sträucher, Reben oder Linden.

Viele Pflanzen auf dem Friedhof haben einen Symbolcharakter, der über die Funktion des Friedhofs als blühende Grünanlage hinausgeht und eine lange Tradition hat.

Einige sollen hier vorgestellt werden:

Akelei Hinweis auf das kommende Heil
Anemone rasch welkend, Sinnbild des Todes
Binse Sinnbild der geduldigen Ausdauer im Streben nach Gott
Buchsbaum Zeichen der Unsterblichkeit und der Auferstehungshoffnung
Chrysanthemen seit dem 19. Jahrhundert Totenblume
Distel Sinnbild für Schmerz und Leid des Lebens
Efeu Zeichen der Unsterblichkeit
Ehrenpreis Zeichen für Christus als Retter der Welt
Gräser Sinnbild für Vergänglichkeit des Lebens
Holunder Sinnbild der Christen
Immergrün Sinnbild für Unsterblichkeit
Königskerze Sinnbild der Vergebung der Sünden
Krokus Lichtsymbol
Lavendel Marienpflanze
Maiglöckchen Sinnbild der Jugend
Margerite Sinnbild für vergossene Tränen
Mohn Schlaf- und Grabsymbol
Narzisse Schlaf- und Todessymbol
Nelke Sinnzeichen der Passion
Pfingstrose Mariensymbol
Quitte im Hohelied 7, 14 erwähnt
Rittersporn Sinnbild für Treue
Ringelblume Totenblume, auch Sinnbild für Erlösung, Symbol der Ewigkeit durch Ringform
Rosmarin Sinnbild für Jugend, Hochzeits- und Grabschmuck
Rosen Sinnbild für Vergänglichkeit und Tod
Wildrosen Sinnbild für Dornenkrone und Abwehr des Bösen
Buschwindröschen Sinnbild des Todes
Salbei Mariensymbol
Segge Sinnbild für Vergänglichkeit des Lebens

Weitere Pflanzen:

Schlüsselblume, Schneeglöckchen, Schwertlilie, Sonnenblume, Stiefmütterchen, Stockrose, Studentenblume, Tulpe, Veilchen, Wacholder, Wermut, Wicke.