Franzosenkirche

Die "Franzosenkirche", heute evangelisch-reformierte Pfarrkirche, wurde, wie ihr Name schon vermuten lässt, von französischen Glaubensflüchtlingen (Hugenotten) errichtet.

Nach nur 14 Monaten Bauzeit konnte das Gotteshaus am 13. November 1687 als erste Kirche, die von Hugenotten in Franken errichtet wurde, eingeweiht werden. Eines der wenigen Schmuckstücke im eher nüchternen Kircheninneren des schlichten Barockbaus sind zwei Gobelins aus der Manufaktur von Michel Claraveux, die goldgestickt auf schwarzem Grund verschiedene biblische Zitate zeigen. Als weitere Zierde ist die Fahne, die von dem Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich 1729 der Gemeinde gestiftet wurde, zu erwähnen. Sie zeigt das markgräfliche Wappen und eine Darstellung der Huldigung.
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