Bioabfälle

Für Bioabfälle, die nicht auf dem eigenen Grundstück kompostiert werden, stellt die Stadt braune Biotonnen in den Größen 80, 120 oder 240 Liter zur Verfügung, die 14-tägig geleert werden (in den meisten Fällen am selben Tag wie die Restmülltonne). Jedem Grundstück stehen Biotonnen im Verhältnis 1:1 zum Volumen der Restmülltonne(n) gebührenfrei zu (bei 40 oder 60 Liter Restmüllvolumen am gesamten Grundstück die kleinstmögliche Biotonne, also 80 Liter). Zusätzliche bzw. größere Biotonnen sind gebührenpflichtig (z. B. zusätzliche 80-Liter-Biotonne 3,60 Euro pro Monat).
Bei Gewerbebetrieben und großen Wohnanlagen können auch 1100-Liter-Container aufgestellt werden. Die Leerung der Biocontainer erfolgt wöchentlich.
Nützliche Tipps zur Biotonne sowie weitere Informationen zu Ausgabe, Rückgabe, Umtausch oder gemeinsamer Nutzung von Behältern, zu den anfallenden Gebühren und den Abfuhrterminen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links.

Was passiert mit den gesammelten Bioabfällen?


Die in der Tonne gesammelten Bioabfälle werden seit 2010 im EZS in Container verladen und zur Kompostieranlage der Firma T+E Humuswerk GmbH in Bechhofen im Landkreis Ansbach gebracht, wo sie zu hochwertigem Qualitätskompost verarbeitet werden.

Was gehört in die Biotonne, was nicht?


Eine genaue Übersicht bietet das Infoblatt zur Biotonne, das Sie unter dem nachfolgenden Link herunterladen können. Es enthält auch praktische Tipps zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen und Madenbefall (auch in vier Fremdsprachen!).
Gartenabfälle dürfen nur in Kleinmengen in die Biotonne. Bitte helfen Sie im Interesse aller Gebührenzahler die Kosten niedrig zu halten und nutzen Sie die flächendeckend aufgestellten Gartenabfallcontainer, die direkte Anliefermöglichkeit an der Kompostieranlage im Entsorgungs-Zentrum-Schwabach (EZS) oder kompostieren Sie Gartenabfälle nach Möglichkeit im eigenen Garten selbst. Die Stadt Schwabach fördert die Eigenkompostierung mit einem Zuschuss zum Komposterkauf (siehe nachfolgender Link).

Noch einige Tipps:

  • Stellen Sie die Biotonne nach Möglichkeit an einen schattigen, gut belüfteten Platz.
  • Grundsätzlich gilt: Je trockener der Abfall, desto weniger Geruchsprobleme im Sommer und Frostprobleme im Winter. Lassen Sie nasse Bioabfälle wie Filtertüten daher vor dem Einwurf etwas an der Luft trocknen.
  • Legen Sie den Boden der Biotonne mit mehreren Lagen Zeitungspapier aus. Dies saugt Feuchtigkeit auf und mindert Gerüche. Gegen das Festfrieren der Abfälle am Tonnenboden im Winter haben sich besonders auch Eierkartons bewährt.
  • Wickeln Sie alle Bioabfälle in Zeitungspapier, bevor Sie sie in die Tonne geben, oder verwenden Sie bereits für den Sammelbehälter in der Küche Papiertüten, wie sie im Handel erhältlich sind. Bitte keine Tüten aus Plastik oder Bio-Kunststoff verwenden!
  • Geben Sie gebrauchte Hygienepapiere (z. B. Taschentücher, Haushaltstücher, Servietten) ebenfalls in die Biotonne, da diese besonders gut überschüssige Feuchtigkeit binden.
  • Wickeln Sie für Maden besonders anfällige Abfälle (zum Beispiel Reste von Fleisch, Fisch oder Wurst) besonders gut in Zeitungspapier ein.
  • Reinigen Sie Ihre Tonne bei Bedarf gründlich mit Wasser, auch den Behälterrand.
  • Sollten dennoch Probleme mit der Biotonne auftreten, berät Sie unser Umweltbüro gerne und versucht Abhilfe zu schaffen.