Kern der Cluster-Offensive ist die Einrichtung bzw. Verstärkung von 19 landesweiten Clusterplattformen, die die Vernetzung in den Clustern aktiv vorantreiben. Für die strategische Steuerung der Clusterplattformen wurden ehrenamtliche Clustersprecher, herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, benannt. Diese bringen ihr Know-how, Beziehungsnetzwerk und Prestige in die Clusterarbeit ein. Die operative Clusterarbeit liegt in den Händen von hauptamtlichen Clustergeschäftsführern und ihrer Teams. Arbeitskreise und Beiräte unterstützen und begleiten die Clusterarbeit.
Im Mittelpunkt der Arbeiten der Clusterteams stehen der Aufbau und die Pflege des Kontaktnetzwerks. Dies schließt die intensive Zusammenarbeit mit regionalen Initiativen ein. Die Cluster fokussieren sich in ihrer Arbeit auf Themenschwerpunkte, die einen deutlichen Mehrwert für die Unternehmen liefern und dem Cluster ein klares Kompetenzprofil geben. Dies ist die Basis, damit ein Know-how-Transfer aktiv gefördert werden kann.
Im Sinne der Nutzerorientierung der Clusterplattformen ist die Entwicklung von konkreten Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationsprojekten für ihre Mitglieder von großer Bedeutung. So kann Technologietransfer unmittelbar realisiert werden.
Weitere Aktivitäten der Clusterteams sind u. a. die Initiierung von Gründeraktivitäten, die Erarbeitung von Lösungen für spezifische Finanzierungserfordernisse der beteiligten Unternehmen sowie verschiedene außenwirtschaftliche Aktivitäten. Die Cluster sind für die Mitgliedsunternehmen zudem Schnittstellen zu den Beratungs-, Service- und Finanzierungseinrichtungen des Freistaats wie Invest in Bavaria, Bayern International, Bayerische Forschungsstiftung, Bayern Innovativ und Bayern Kapital.