Stadtportal Schwabach

Die folgenden Regeln gelten ab 2. September bis vorläufig einschließlich 1. Oktober:

Neuer Richtwert für Maßnahmen

Grundsätzliche Regeln für Innenräume

Generelle FFP2-Maskenpflicht entfällt

Keine Kontaktbeschränkungen mehr

Behördengänge und Zutritt zu städtischen Einrichtungen

Maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen

Schulen

Kinderbetreuungseinrichtungen

Sport

Gottesdienste und Versammlungen

Gastronomie

Hotels und Herbergen

Handel, Dienstleistungen, Freizeiteinrichtungen

 

 

Neuer Richtwert für Maßnahmen: Krankenhausampel

Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (=Genesen, Geimpft, Getestet) ab Inzidenz 35 als Startpunkt bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant.

An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

Stufe Gelb

ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:
(1) Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.
(2) Kontaktbeschränkungen.
(3) Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule).
(4) Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.

Stufe Rot

ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

 

 

Regeln für Innenräume

Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 gilt in Innenräumen breitflächig der 3G-Grundsatz: Persönlichen Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

Dies betrifft öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Gleiches gilt auch für Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet, auch während der Ferien.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G immer drinnen und draußen.

Ausnahmen

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

 

 

Generelle FFP2-Maskenpflicht entfällt

Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

• Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).

• In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

• Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos.

• In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheimen gelten Sonderregelungen.

• Im Parkbad in den Umkleiden und Sanitärräumen gilt Maskenpflicht, im Freien dagegen nicht.

• Im Entsorgungszentrum und Recyclinghof muss im Freien keine Maske getragen werden, in der Flohmarkthalle, an der Mülltonnenausgabe und an der Waage dagegen schon.

 

 

Keine Kontaktbeschränkungen mehr

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

 

 

Behördengänge und städtische Einrichtungen

Nach wie vor muss für das Meldeamt, Passamt und Kfz-Zulassung online ein Termin vereinbart werden. Bei den weiteren städtischen Dienstleistungen - außer im Bürgerbüro - muss vorher telefonisch ein Termin vereinbart werden. Generell muss beim Betreten eines Amtsgebäudes eine medizinische Maske getragen werden. Die 3G-Regel gilt bei klassischen Behördengängen NICHT.

Zu folgenden Einrichtungen haben nach der 3G-Regel nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zugang:

  • Bibliothek
  • Museen (Stadtmuseum, Jüdisches Museum)
  • Musikschule
  • Hallenbad, soweit geöffnet
  • Volkshochschule

Im Entsorgungszentrum und Recyclinghof muss im Freien keine Maske getragen werden, in der Flohmarkthalle, an der Mülltonnenausgabe und an der Waage dagegen schon. Die 3G-Regel gilt hier NICHT.

 

Maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen

Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

• Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.

• Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.

• Es sind maximal 25.000 Personen zulässig.

• Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.

• Wird der Mindestabstand in Innenräumen unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben.

• Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

 

 

Schulen

Oberstes Ziel für die Schule ist der Präsenzunterricht. Hier gilt:

• Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen.

• Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (ab 14. September) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes. In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

• Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird – sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind – zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“), im Übrigen sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt. Das bedeutet: Bis die Lollitests in der Grundschule zur Verfügung stehen, wird auch dort drei Mal wöchentlich getestet.

• Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen ist die Anordnung einer Quarantäne von Kontaktpersonen möglichst auf wenige Fälle zu beschränken. Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, soll anders als bisher nicht immer für die gesamte Klasse Quarantäne festgelegt werden, sondern Quarantäne mit Augenmaß. Sie ist dann auf die Schülerinnen und Schüler einzugrenzen, die unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt zum erkrankten Schüler hatten, und kann bei negativem PCR-Test nach fünf Tagen auch schnell wieder enden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Beim korrekten Einsatz von Luftreinigungsgeräten kann es auf eine Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichten. Bei den übrigen Schülerinnen und Schülern der Klasse können für eine gewisse Zeit tägliche Testungen durchgeführt werden.

• Schließlich kann im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

 

 

 

Sport

Beim Sport sind alle inzidenzabhängigen Beschränkungen weggefallen. Es gilt lediglich bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 die 3G-Regel im Indoorbereich, wonach Sport in geschlossenen Räumen dann ausschließlich von geimpften, genesenen oder aktuell getesteten Sportlerinnen und Sportlern betrieben werden darf. Diese Maßgabe gilt zudem auch für Tanzschulen und Fitnessstudios. Für Sportveranstaltungen gelten dieselben Regeln wie für andere Veranstaltungen.

 

Kinderbetreuungseinrichtungen

Neben dem Schulbetrieb hat die Sicherstellung des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen oberste Priorität. Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab einer Inzidenz von 100 werden auch hier ersatzlos gestrichen. Das Angebot für zweimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder ist ein wichtiger Baustein, um Corona-Infektionen frühzeitig zu erkennen. Deshalb wird das bewährte Testkonzept mit Berechtigungsscheinen auch im neuen Kitajahr 2021/2022 bis Ende des Jahres 2021 in Kooperation mit den Apotheken fortgesetzt. Auch hier wird es bei einem Infektionsfall Quarantäne nur mit Augenmaß unter Berücksichtigung der Belange der Kinder und Kinderbetreuungseinrichtungen geben.

 

 

Gottesdienste und Versammlungen

Gottesdienste und Versammlungen in Innenräumen nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G). Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den neuen allgemeinen Regeln (damit entfällt insb. FFP2). Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

 

 

Gastronomie

In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde. Es gelten somit wieder die in der Gaststättenerlaubnis genannten Öffnungszeiten. Im Innenbereich gilt die Maskenpflicht (außer am Platz) und die 3G Regel. Die Kontaktdatenerfassung muss weiterhin im Innen- sowie im Außenbereich erfolgen.

 

 

Hotels und Herbergen

Im Bereich der Beherbergung entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen von 3G genügt es hier, wenn Test wie bisher bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insbesondere zur Maskenpflicht.

 

 

Handel, Dienstleistungen, Freizeiteinrichtungen

In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

Bei sogenannten "körpernahen Dienstleistungen", wie zum Beispiel Friseur, Massage oder Kosmetik, muss der Betreiber die Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden erheben. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 müssen Kundinnen und Kunden geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel).

Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt immer 3G. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

Im Parkbad in den Umkleiden und Sanitärräumen gilt Maskenpflicht, im Freien dagegen nicht. Die 3G-Regel gilt im Parkbad NICHT.

Volksfeste („öffentliche Festivitäten“) bleiben untersagt. Für Ersatzveranstaltungen, die im Wege von Einzelfallausnahmen möglich bleiben, gilt inzidenzunabhängig 3G.

Es ist geplant, Clubs und Diskotheken mit Blick auf Reiserückkehrer aus den Ferien mit einem zeitlichen Sicherheitsabstand erst ab Anfang Oktober wieder zu öffnen. Der Zugang soll dann nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein.

Aktuelle 7-Tage-Inzidenz

7-Tage-Inzidenzwert im
Stand: (Robert-Koch-Institut (RKI), dl-de/by-2-0)
35 
50 

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