Stadtportal Schwabach

Eine besondere Frakturschrift

Für diese Jubiläums-Ausgabe des stadtblicks wurde in den Überschriften und Zwischentiteln die Schwabacher Schrift verwendet. Diese entstand im ausgehenden 15. Jahrhundert in Augsburg und wurde dann zunehmend auch in Nürnberg, Mainz und Ulm verwendet.

Warum diese Frakturschrift "Schwabacher" heißt, ist nicht abschließend geklärt. Möglicherweise stammte der Typenschneider, der die Schrift erstmals graviert hat, aus Schwabach. In Schwabach selbst gab es zu dieser Zeit noch keine Druckerei. Möglich ist auch, dass die Schwabacher Schrift ihre Bezeichnung von den Schwabacher Artikeln hat, für deren Druck sie verwendet wurde. Diese 17 Artikel wurden im Oktober 1529 im Goldenen Stern in Schwabach beraten und flossen in die Confessio Augustana ein, die wiederum Grundlage fürdas evangelisch-lutherische Bekenntnis ist.

In der Nazizeit wurde die
Schwabacher Schrift in einem Erlass von Hitlers Sekretär Martin Bormann als "Judenlettern“ bezeichnet und deshalb verboten.

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