Stadtportal Schwabach

Wettererscheinung mit Blitzen

Außergewöhnliche Himmelserscheinung gesichtet - „Gott, hilf uns"

In der Nacht vom 28. auf 29. August gingen im Umland unseres Dorfes schwere Unwetter nieder. Wie mehrere Boten meldeten, erlitten viele Bauern große Schäden an Feldern und Gebäuden. Zur großen Erleichterung der Einwohner wurde Suabach verschont, weshalb am kommenden Sonntag zum Mittagsläuten ein Dankgottesdienst in der Martinskapelle abgehalten werden soll. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen,Gaben sind willkommen.

In derselben Nacht beobachteten die durchreisenden Mönche aus Zwiefalten eine beängstigende Erscheinung am Himmel. "Mitten in tiefer Nacht“, so erzählt der sichtlich mitgenommene Cellerar Wunibald, "begann der Himmel von Norden her sich zu röten, blutfarbige Blitze und weißliche Strahlen auszusenden und die Erdoberfläche derartig zu erhellen, dass man eine zu Boden gefallene Nadel leicht hätte auffinden können. Da riefen meine Mitbrüder und ich aus: "Gott, hilf uns und schone uns von dem Übel!“ Nach kurzer Zeit wurde das Firmament wieder dunkel, doch in dieser Nacht fanden wir keinen Schlaf mehr.

Nach diesem unangenehmen Erlebnis entschloss sich die Zwiefaltener Reisegruppe zum sofortigen Aufbruch und verließ unseren gastlichen Ort auf schnellstem Wege Richtung Westen. Graf Cu no von Harburg ließ unserer Zeitung gegenüber verlauten, er habe die geforderte Rückerstattung der Übernachtungspauschale abgelehnt. Er könne schließlich nichts für nächtliche Himmelserscheinungen

Auf Pressenachfrage mochte kein einziger Bewohner unseres Dorfes die merkwürdige Beobachtung der Mönche bestätigen. Lediglich Altmagd Walfrieda vom Widemhof (47) berichtete, sie habe beim nächtlichen Toilettengang über den Hof ein kleines Wetterleuten am östlichen Frimament bemerkt.

Im Übrigen kam es am Morgen zu Beschwerden von Anwohnern des Mönchshofs, die klagten, sie haben wegen des Zechlärms der Gäste die ganze Nacht kein Auge zugetan. Auf Nachfrage erklärt Koch Egilbert das Fässlein Rotbier sei bis zur Neige geleert worden. Er äußerte zudem den Verdacht, die nächtliche Himmelserscheinung sei vielleicht weniger auf göttliche Fügung, sondern eher auf den übermäßigen Genuss des hochprozentigen Suabacher Gebräus zurück.

 

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