Stadtportal Schwabach

Öfter mal was Neues!

Kaum hatten wir Suabacher uns daran gewöhnt, gräflich Horburgisch zu sein, da fiel unser Ort als erledigtes Lehen an König Konrad zurück. Damals hat es auf dem Platz vor der Kapelle ein Freudenfeuer gegeben, weil Herr Cuno ein harter und unleutseliger Herr gewesen ist. Bloß unse Freude hatte nicht lang währt, denn der König hatte nichts Besseres zu tun, als unser schönes Dorf bald darauf seinem Sohn Friedrich zu schenken.

Wer kommt als Untertan denn da noch mit? Kaum merkt man sich den neuen Herrn, kriegt man schon den nächsten! Soll man so was stabile Verhältnisse nennen? Und jetzt, gerade hat man sich an Herzog Friedrich gewöhnt, muss man lesen, dass schon wieder eine andere Herrschaft kommt! Wo soll das denn noch hinführen, wenn der Mensch nicht mehr weiß, zu wem er gehört? Und jedesmal ändern sich womöglich die Zinsen und Gülten, wie soll einer da den Überblick behalten? Bei solchen Zuständen kommt doch jeden braven Hintersassen das Grausen an. Und jetzt also noch ein Kloster, von dem noch nie einer hier was gehört hat! Ebrach, wo soll denn das liegen?

Es ist halt wie immer: Uns fragt keiner.
Linhart, Altbauer vom Strangshof dahier

Da können wir jetzt ja gleich unseren Königshof in "Mönchshof" umtaufen.
Cunz , genannt der Hammer, Dorfschmied

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