Stadtportal Schwabach

Siegel der Gräfin Anna von Nassau,  die  vermutlich  die  Herrschaft   über Schwabach ausgeübt hat.

Ära geht zu Ende

Es war im Jahr 1181, als unser Ort unter großem Jubel der Bevölkerung durch Kauf an die Krone fiel (wir berichteten). Die Freude war berechtigt, denn seit dieser Zeit hat sich Suabach zu einem blühenden Gemeinwesen entwickelt. Genaue Zahlen sind leider nicht bekannt, aber Gewerbe und Handwerke nahmen großen Aufschwung, etliche Anwesen wurden neu errichtet und die Einwohnerzahl vervielfachte sich.

Diese Entwicklung ging so rasant vor sich, dass schon bald die alte Martinskapelle, zu der sich inzwischen ein Taufkirchlein des Hl. Johannes gesellt hatte, nicht mehr für alle Gläubigen ausreichte. So wurde an ihrer Stelle die St. Johannis-Kirche errichtet. Manche Altvordere erinnern sich noch, wie seinerzeit der Bischof Otto von Eichstätt das Gotteshaus weihte – ein erhabenes Ereignis, von dem glückbringenden Zeichen gekrönt, dass der Schimmel seiner Eminenz genau vor dem Kircheneingang äpfelte.

Vier Generationen sind nunmehr unter der königlichen Herrschaft groß geworden, und die moderate Abgabenpolitik der Krone hat ihnen ein gutes Leben beschert. Man hatte gehofft, diese Zeit möge noch lange andauern. Doch die große Politik kümmert sich selten um die Wünsche und Nöte der kleinen Leute. Geldschwierigkeiten haben nun unseren König Albrecht von Habsburg bewogen, unseren Ort Suabach an den Grafen Emicho von Nassau zu verpfänden. Dieser wird nun also gemeinsam mit seiner hochedlen Gemahlin Anna, geborene Burggräfin zu Nürnberg, über die Suabacher herrschen. Möge er dabei eine glückliche Hand haben!

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