Stadtportal Schwabach

Ausschnitt aus der Gründungsurkunde des Schwabacher Hospitals

Seit gestern steht das Ergebnis der Verhandlungen fest: Das Nürnberger Ehepaar Hermann und Elisabeth Glockengießer finanziert die Einrichtung eines Spitals, das in städtischer Verwaltung geführt werden soll. Damit besitzt Swobach endlich eine wichtige soziale Einrichtung, wie sie in vielen anderen Städten schon existiert.

Die Stiftung wurde bereits von Burggraf Friedrich genehmigt. Satzungsgemäßer Zweck des Hospitals wird sein, Sieche zur Pflege aufzunehmen sowie Senioren zu betreuen. Für mittellose Alte und Kranke soll es kostenlose Betten geben, begüterte Interessenten können einen Antrag auf Aufnahme als Herrenpfründner stellen. Von ihnen wird Lohn- und Kostgeld erhoben, wahlweise ist auch die Schenkung von Immobilien oder landwirtschaftlichen Nutzflächen möglich.

Zwei Pflegeplätze stehen für plötzlich erkrankte durchziehende Reisende zur Verfügung. Sondersieche mit gefährlichen ansteckenden Krankheiten wie Aussatz etc. werden nicht aufgenommen, ihre Unterbringung erfolgt weiterhin im Siechenhaus vor dem Zöllnertor. Eine Demenzabteilung ist noch in Planung. "Wir sind stolz unsere Pläne in Swobach verwirklichen zu können“, erklärt Hermann Glockengießer. "Es ist uns schon lange ein Bedürfnis, die bestehenden Defizite in der Alten- und Krankenpflege zu lindern. Und weil Gott immer noch der beste Arzt ist, gehört zu unserem Spital natürlich auch eine schöne Kirche, die der Hl. Elisabeth von Thüringen geweiht werden soll, der Namenspatin meiner lieben Gattin.“

Veranstaltungskalender

Angaben ohne Gewähr: Bitte fragen Sie im Zweifelsfall beim Veranstalter nach, ob die Veranstaltung stattfindet.

Fahrplanauskunft

RSS-Feed abonnieren

RSS-Feed abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies. Indem Sie unsere Website nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.