Stadtportal Schwabach

Eine der ältesten in Schwabch geprägten Münzen

Jetzt ist es amtlich: Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach, unser geliebter Landesherr, hat seine Hauptmünzstätte von Ansbach nach Schwobach verlegt. Damit ist unsere Stadt zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert Standort der zollerischen Münzprägung.

Manche unter uns mögen sich noch erinnern, dass schon in den 1430er Jahren der selige Markgraf Friedrich I. eine Prägestätte hinter der Stadtkirche einrichten hatte lassen. Münzmeister Erhard Wendelsteiner, vielen noch als "Hartl der Streithammel“ im Gedächtnis, waltete hier drei Jahre lang seines Amtes. Wegen ständigen Haders um die Münzstätte wurde diese damals bald wieder geschlossen.

Nun allerdings brechen neue Zeiten an: "Angesichts der wachsenden Bedeutung meiner lieben Stadt Schwobach und der steigenden Kapitalkraft ihrer Bürger habe ich beschlossen, wieder eine Münzstätte alldort einzurichten, und zwar in den Rückgebäuden des Oberamtshauses am Marktplatz. Es ist mein fester Wille, dass zu den umlaufenden Silber- und Kupfermünzen ab sofort nun auch Goldgulden in Schwobach geprägt werden sollen.“

Neuer Münzmeister wird der Augsburger Hans Rosenberger, ein Mann von hohem künstlerischen Anspruch. Das Gold kommt aus dem landeseigenen Bergbau bei Goldkronach im Fichtelgebirge. Wie wir erfahren haben, arbeiten dort bis zu 900 Bergleute, um das Edelmetall aus der Erde zu befördern. Silber besorgt sich unser neuer Münzmeister bei Nürnberger Großhändlern, und das Kupfer für die Pfennige stammt aus Bergwerken in Naila.

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