Stadtportal Schwabach

Die Schwobacher Stadtkirche, geweiht 1495

Eigentlich war sie über Jahrhunderte hinweg eine Baustelle – die Stadtkirche St. Johannes und St. Martin. Von der kleinen Martinskapelle zur größeren Kirche St. Johannes, und danach ein Um- und Erweiterungsbau nach dem anderen. Platzmangel bei stetig wachsender Bevölkerung war der Grund dafür, dass unsere Hauptkirche gefühlt nie fertig wurde. Doch jetzt endlich ist es so weit: Die letzten Arbeiten sind abgeschlossen.

Architekt Heinrich Echser ist stolz auf sein Werk: "Seit 1469 arbeiten Steinmetze und Poliere nach meinen Plänen; Stück für Stück haben sie unter Einbeziehung großer Teile der alten Bausubstanz die Kirche hochgezogen, wie sie heute steht. Ich bin glücklich über den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten und danke der Schwobacher Bevölkerung für die fleißigen Hand- und Spanndienste.“

Erhaben und großartig steht sie nun da, unsere Stadtkirche, mit ihrem imposanten Satteldach und dem hohen Turm. Sie zeugt von beispiellosem Bürgersinn, christlichem Engagement und enormer Spendenbereitschaft. Stifter hätte sie nicht errichtet werden können. Der 1473 verstorbene Amtmann Hans von Wallenrod brachte den Bau mit einer großzügigen Geldspende in Gang, hohe Beiträge leisteten auch die Bürgerfamilien Linck und Rosenberger. Die Wappen der Stifter schmücken deshalb heute die von ihnen finanzierten Kirchenabschnitte.

Gestern nun wurde der Kirchenbau mit einem feierlichen Hochamt eingeweiht. Die Schwobacher freuten sich, endlich ein modernes, künstlerisch und architektonisch einzigartiges Gotteshaus zu haben, das darüber hinaus endlich genügend Platz bietet. Die Besucher der Messe äußerten sich durchwegs begeistert, Kritiker führten allerdings an, dass ein zweiter Turm der Symmetrie der Stadtkirche gut getanm hätte und außerdem die alten Seitenaltäre nicht mehr in das neue künstlerische Konzept passten. Dazu der Kommentar des Architekten: "Manchen Leuten kannst du einfach nix recht machen.“

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