Stadtportal Schwabach

Auszug aus dem „Hexenhammer“

Heute vor einer Woche wurde die Taglöhnerin Bärbel Schwab der Hexerei beschuldigt und in die Fronveste beim Einfluss verbracht. Dort legte sie nach vorschriftsmäßiger Anwendung aller drei Foltergrade ein umfassendes Geständnis ab. "Darin bekennt sie sich aller widernatürlichen Verbrechen für schuldig, die typisch für Hexen sind“, erklärt Stadtrichter Martin. "Der Pakt mit dem Satan, die Teufelsbuhlschaft, der nächtliche Flug und natürlich vielfacher Schadenszauber. “Stadtschreiber Frauentraut, Protokollant der Befragungen, ist sichtlich mitgenommen: "Es hat lange gedauert, bis die Delinquentin endlich gestanden hat. Daumenschrauben bis das Blut spritzt, die spanischen Stiefel, der Zug, bei dem es die Arme aus den Schultergelenken reißt – am Ende siegt immer die Wahrheit.“

Beängstigend ist die Reihe derer, die Barbara Schwab als Komplizinnen besagt hat, darunter die Else Schwerzerin, die Barbara vom Siechkobel, Barbara Bayer von Kammerstein und die Kräuselmännin von Büchenbach. Dazu noch die eigene, erst zwölfjährige Tochter Elisabeth.

Aufgrund ihrer Aussage ist die Schwabin gestern zum Tod durch das Feuer verurteilt worden. Der genaue Termin der Hinrichtung wird rechtzeitig bekanntgegeben.

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