Stadtportal Schwabach

Nach achtstündigem Beschuss durch die feindlichen Geschützbatterien drangen gestern katholische Truppenverbände in die Stadt ein und richteten ein Blutbad unter der Bevölkerung an. Tote liegen auf den Straßen, Häuser brennen, es wird geplündert, Frauen werden vergewaltigt. Zum ersten Mal in seiner langen Geschichte ist Schwabach vom Feind erobert worden, und er kennt keine Gnade. Blut und Feuerbrunst überall!

Verwundete können wegen Überfüllung nicht mehr im Hospital aufgenommen werden, Notfälle werden in der Stadtkirche versorgt. Es werden dringend freiwillige Helfer benötigt; wer Erfahrung in der Krankenpflege hat, möge sich unverzüglich im  Rathaus melden. Für Bürgerinnnen und Bürger, deren Häuser nicht mehr bewohnbar sind, öffnet morgen eine Notunterkunft in den Räumen des ehmaligen Frauenhauses in der Boxlohe. Decken und Matratzen sind selber mitzubringen.

Alle Leichen müssen zur Sammelstelle beim Mönchstor verbracht werden, von wo man sie zum Neuen Friedhof transportieren wird. Wegen der Seuchengefahr finden Massenbegräbnisse statt, Wünsche nach Einzelbestattung können nicht berücksichtigt werden. Ansonsten wird der überlebenden Bevölkerung geraten, bis zum Abzug der feindlichen Kampfverbände in den Häusern zu bleiben.

Gott sei uns allen Gnädig!

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Angaben ohne Gewähr: Bitte fragen Sie im Zweifelsfall beim Veranstalter nach, ob die Veranstaltung stattfindet.

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