Stadtportal Schwabach

Allegorische Darstellung des Sommers: Gobelin aus der Teppichmanufaktur Michel de Claravaux

Auf ausdrücklichen Wunsch und Erlaubnis unseres kürzlich verstorbenen Herrn Markgrafen Johann Friedrich sollen in den kommenden Monaten die ersten französischen Familien in Schwabach eintreffen. "Unser Land ist immer noch gezeichnet durch die Verwüstungen des 30-jährigen Krieges", sagte der Markgraf. "Gerade Schwabach hat furchbar gelitten. Mehr als hundert Häuser liegen noch in Schutt und Asche, die Bevölkerung ist durch Krieg und Seuchen um ein Drittel dezimiert worden. Auf den Straßen wächst das Gras, Handel und Gewerbe liegen danieder. Wir brauchen Zuzug von außen und neue wirtschaftliche Impulse!"

Die Neuankömmlinge nennen sich "Hugenotten". Es handelt sich um Protestanten  aus Frankreich, die dort seit Jahrhunderten bittere Verfolgung erleiden müssen. In der Boxlohe hat man den Neuankömmlingen leerstehende Häuser und Bauplätze zugewiesen. Mit Hilfe weitgehender Privilegien und Abgabefreiheit sollen sie schnell in ihrer neuen Heimat Fuß fassen. Sie dürfen ihren Glauben frei ausüben und sich mit obrigkeitlicher Genehmigung eine Kirche aus den Steinen der Burgruine Kammerstein erbauen.

Die Bevölkerung wird ersucht, die hugenottischen Flüchtlinge auf das Freundlichste zu begrüßen und zu unterstützen.

Veranstaltungskalender

Angaben ohne Gewähr: Bitte fragen Sie im Zweifelsfall beim Veranstalter nach, ob die Veranstaltung stattfindet.

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