Stadtportal Schwabach

Kriegsdenkmal im Stadtpark, vom Schwabacher Bildhauer Philipp Kittler entworfen

Der Krieg ist verloren! Unsere Männer kehren bald heim von der Front - geschlagen. Und welch schreckliche Bilanz für Schwabach: Von ca. 1500 eingezogenen Soldaten sehen 405 die Heimat nicht wieder. Der Krieg hat sich zu einer Katastrophe entwickelt, zu einem grausamen Stellungs- und Grabenkrieg, der zwei Millionen deutsche Soldaten das Leben gekostet hat. Verdun, Somme und Marne, Ypern, Isonzo, Gallipoli, Skagerrak - das sind nur einige Schlagworte, die uns immer an das Schreckliche erinnern werden.

Und auch zuhause ging es ums Überleben, denken wir nur an den Hungerwinter 17/18; mit hunderttausenden Hungertoten. Jetzt ist es vorüber. Das deutsche Kaiserreich ist zusammengebrochen. Wie es weitergeht? Die Sieger werden das bestimmen. Oder die politische Linke? Viele Städte befinden sich derzeit in Aufruhr. Linke Kräfte haben sogenannte Soldatenräte gebildet. In Berlin wurde von den Sozialdemokraten die Republik ausgerufen. In München kam es zur Revolution, der USPD-Politiker Kurt Eisner wurde zum Ministerpräsidenten gewählt. Bayern ist jetzt Republik. Ganz Deutschland versinkt im Chaos.

Auch in unserer Stadt hatte vorübergehend ein Arbeiter- und Soldatenrat die Macht übernommen. Doch der letztendliche Sieg der alten politischen Kräfte über die Revolution  - an dem die "Kompagnie Schwabach" heldenhaften Anteil hatte - setzte dem Spuk schnell ein Ende. Der Schwabacher Magistrat ist nun wieder in Amt und Würden und fordert alle Bürger auf, sich ruhig zu verhalten. Versammlungen und politische Kundgebungen sind weiterhin verboten.

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