Stadtportal Schwabach

Das Nürnberger Tor in der Nürnberger Straße

Viele Schwabacher bedauern, dass von der alten Stadtmauer nur noch weniges vorhanden ist. Ja, manche trauern ihr nach, weil sie an die Zeiten erinnert, in denen die Stadtmauer den Menschen lebenswichtigen Schutz geboten hat. Die Verantwortlichen in der Stadt Schwabach haben sie aber nicht vergessen. Deshalb lädt das Tourismusbüro zu einem Stadtspaziergang mit der Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger ein. Entlang der noch bestehenden Mauerreste am Rande der Altstadt soll dabei an das erinnert werden, was der Stadtmauer im Laufe der Jahrhunderte unter dem Motto „Wenn unsere Stadtmauer erzählen könnte....“ so begegnet ist.

Denn einst war sie bis zu acht Meter hoch, als sie nach ihrer Errichtung um 1364 durch die Markgrafen Albrecht Achilles und Friedrich dem Älteren selbst gegen Ende des 15. Jahrhunderts noch massiv verstärkt wurde. Doch mit dem technischen „Fortschritt“ in der Kriegsführung verlor die imposante Stadteinfriedung zunehmend an Bedeutung, bis sie schließlich nur im Weg stand und zum großen Teil abgerissen wurde.

Beim Spaziergang wird an die kleine Bastei, der „kleinen Schwitzbank“ ebenso erinnert wie an den Ausbau des Walls, der zum Teil mit Wasser gefüllt war sowie an die großen Basteien vor dem Zöllnertor. Natürlich steht auch der Abriss am Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Programm, der insbesondere privatwirtschaftlich motiviert war. Darüber und vieles mehr lässt Ursula Kaiser-Biburger in dem Rundgang erzählen, der am Rathaus beginnt und sich über den südwestlichen Mauerverlauf bis zum Nürnberger Tor erstreckt. Ein Spaziergang entlang der Altstadt mit neuen Akzenten!

Kontakt

Tourist-Information
Telefon: 09122 860 241
Fax-Nr.: 09122 860 244

Veranstaltungsdaten

Beginn: Samstag, 29. September, 14 Uhr
Ort: Haupteingang des Rathauses
Eintrittspreis: Erwachsene 5 €, Jugendliche ab 12 Jahren 3 €

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