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Der Kunstpreis der Stadt Schwabach 2021 im Rahmen von ortung 12 geht an den Nürnberger Künstler Florian Tuercke. Er überzeugte die Jury der zwölften Schwabacher Kunstbiennale mit der Klanginstallation „Black Stupa in a Golden Age“, die in der Stadtkirche ausgestellt ist. „Das von Tuercke klug erdachte und brillant gemachte Werk ist unaufdringlich, es will weder belehren, noch auf eine Glaubensrichtung hinweisen. Es besetzt den Sakralraum dezent. Es schwebt. Es glänzt. Es klingt. Durch seine polygonale Form huldigt es jeder Himmelsrichtung und ganz besonders jedem Gläubigem, jedem Neugierigen und jedem Kunstfreund, der das Langhaus betritt. Perfektionistisch verbindet er zeitgenössische Technologie mit ausgeklügelten vielschichtigen Inhalten und behütet dabei die Integrität der Stadtkirche.“, sagte Barbara Leicht, Kunsthistorikerin und Mitglied des Preisgerichts. Der Kunstpreis der Stadt Schwabach ist mit 5.000 Euro dotiert.

Den 12. Schwabacher Kunstpreis übergaben Oberbürgermeister Peter Reiß, Ulrike Kummer (Projektleiterin ortung 12) und Daniela Heil (Sparkassenstiftung Roth-Schwabach) als Hauptförderer der ortung 12 und Förderer der ersten Stunde von ortung. Knapp 400 Künstlerinnen und Künstler bewarben sich um den Kunstpreis der Stadt Schwabach, den eine Jury, bestehend aus Kunstfachleuten und Kunstschaffenden, vergab.

Über das Werk „Black Stupa in a Golden Age“

Das vielschichtige Werk ist primär ein Instrument mit einem goldenen Schallkörper in Form eines Stupa. Dieser ist mit drei Saiten verbunden, die zwischen zwei Rundpfeilern des Mittelschiffs der Kirche gespannt sind. Jede und jeder kann dieses Instrument spielen, denn auf eine goldene Platte an einer nahegelegenen Kirchenbank ist ein iPhone montiert. Jede Bewegung der Finger auf dem Touchscreen bringt die Saiten des Instruments zum Klingen und erfüllt den sakralen Raum mit Klängen, die vom „Stupa“ ausgehen und uns beim Betreten des Raumes zu ihm hinziehen.
Ein Stupa kann ein buddhistischer, monumentaler Sakralbau sein oder auch ein kleiner Votiv-Stupa, bei dessen Errichtung ein einzelner Mensch sich Vorteile erhofft für seinen persönlichen Weg der Wiedergeburten. Voraussetzung hierfür ist, dass der Bau des Stupa in reiner Absicht und unter spiritueller Begleitung durch einen kundigen Lehrer erfolgt. Geschieht dies nicht, entsteht ein "Schwarzer Stupa", der dem Erbauer Unheil bringt.

Der „Schwarze Stupa“ des Titels bezieht sich weniger auf das im Raum schwebende Kuppelobjekt als vielmehr auf das digital mit ihm verbundene schwarze iPhone.

„Die buddhistische Idee des ‚Schwarzen Stupa‘ steht für mich sinnbildlich für die Frage nach parareligiösen Aspekten in unserem Verhältnis und unserem Umgang mit der digitalen Welt. Das Smartphone ist unser allwissender Begleiter, unser Ratgeber und unsere direkte Verbindung zu etwas, das unsere eigene Existenz übersteigt und alle Menschen verbindet.“

Das „Goldene Zeitalter“ bezieht sich sowohl auf die nicht mehr existente Idealwelt der antiken Mythologie, als auch auf die Verheißungen der digitalen Welt für unser aller Zukunft, die kritisch hinterfragt werden müssen.

Vita Florian Tuercke

Der Künstler wurde 1977 in Nürnberg geboren und studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt „Installation“ an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, an der er außerdem ein Aufbaustudium „Kunst und öffentlicher Raum“ mit Diplom absolvierte. Nach Residenzaufenthalten in Mexico Stadt (2012) und in Krakau (2019) lebt und arbeitet Tuercke in Nürnberg und Danzig. Das Werk von Florian Tuercke ist im Spannungsfeld zwischen Skulptur, Performance und Musik angesiedelt.

Ausstellungen und Preise

2014 Hackney WickED Festival, London (UK)
2015 FARM Calling 015 Award, FARM Cultural Park, Favara (IT)
2016 "the others are we", con[SPACE], Frankfurt am Main
2017 Tsonami Sound Art Festival, Valparaiso (CL)
2018 Tuned City Messene Festival, Mavromati (GR)
2019 Sound Around Kaliningrad Festival, Kaliningrad (RU)
2020 Beethoven Reloaded Kunstpreis, Erzbistum Köln

Über ortung 12

Bereits zum zwölften Mal lädt die Stadt Schwabach zur Kunstbiennale "ortung" ein, die sich als feste Größe in der regionalen und überregionalen Szene etabliert hat. ortung ist ein Kunstwettbewerb der Schwabacher Orte und Nichtorte, der die ganze Stadt in seinen Bann zieht. Zwei Wochen lang durchbricht ortung den urbanen Alltag und öffnet – in Kirchen, ehemaligen Ladengeschäften, Galerien, auf öffentlichen Plätzen und Grünflächen – Räume der künstlerischen Auseinandersetzung. Mit ihrem Motto „Im Zeichen des Goldes“ knüpft ortung an Schwabachs Tradition als Goldschlägerstadt an.

ortung lädt alle ein, auf dem Kunstparcours auf Entdeckungsreise zu gehen und Werke „im Zeichen des Goldes“ aufzuspüren, zu diskutieren – und zu prämieren – denn ortung ist neben einer stadteinnehmenden und innovativen Ausstellung auch ein Kunstwettbewerb! Und neben dem Kunstpreis wählen die Besucher ihre Favoriten für den Publikumspreis aus.

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