Stadtportal Schwabach

Oberbürgermeister Matthias Thürauf, GEWOBAU-Geschäftsführer Harald Bergmann, Stadtkämmerer Sascha Spahic, Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger, Verwaltungsleiter der Diakoneo Klinik, Fridolin Rech, Leiter Bau und Logistik bei der Sparkasse Gerhard Schlirf, der Schwabacher Sparkassen-Filialdirektor Frank Schöttler und SCHWUNG-Geschäftsführer Michael Geißendörfer (von links) vor einer Solaranlage der Stadtwerke.

Rathaus, Gründerbüros, OP-Säle, Treppenhäuser und Tresorräume: Seit 1.1.2020 beziehen Stadt und Tochtergesellschaften sowie Sparkasse und Klinik Ökostrom

Um Punkt 00:00 Uhr zum Wechsel ins Jahr 2020 ist der Startschuss gefallen: Die Stadt Schwabach mit ihren Tochterunternehmen GEWOBAU, Gründerzentrum SCHWUNG, Stadtwerke, Stadtbäder und Stadtdienste sowie die Diakoneo Klinik Schwabach und die Sparkasse Mittelfranken-Süd beziehen in ihren Gebäuden nun einhundert Prozent Ökostrom. Dazu zählen sämtliche städtische Einrichtungen, von Kindergärten über Rathaus bis hin zu Straßenlaternen wie auch den E-Ladesäulen.

„Viele denken, Ökostrom sei sehr teuer, doch die Mehrkosten sind tatsächlich überschaubar. Daher gehen wir gerne mit gutem Beispiel voran und beziehen für den gesamten von der Stadt Schwabach benötigten Strom, insbesondere für all unsere Gebäude sowie die Straßenbeleuchtung, den umweltfreundlichen Ökostrom. Der hohe ökologische Mehrwert überwiegt!“, fasste Stadtkämmerer Sascha Spahic zusammen. „Es ist eine gute Sache für Schwabach und unsere Umwelt“, fügte Oberbürgermeister Matthias Thürauf hinzu, der diese Botschaft auch in die Bevölkerung tragen möchte.

2.500 Tonnen CO2-Einsparung
Mit jeder Kilowattstunde des grünen Stroms wird ca. 280 Gramm CO2 eingespart. Bei einer jährlichen Gesamtmenge von etwa neun Millionen Kilowattstunden Ökostrom errechnet sich eine Einsparung von mehr als 2.500 Tonnen CO2 pro Jahr. „Der Strom stammt ausschließlich aus regenerativen Energiequellen wie Wasserkraft“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger.

Harald Bergmann, Geschäftsführer der GEWOBAU, betonte auch, wie wichtig es ist, Stromfresser zu beseitigen und Energie zu sparen. Der unkomplizierte Austausch von Leuchtmitteln in Wohnungen, Fluren und Treppenhäusern erziele beispielsweise schon spürbare Effekte beim Verbrauch.

Natur aus der Dose auch für Privathaushalte
Für Privatkunden ist eine Vertragsumstellung auf das spezielle Stadtwerke-Ökostrommodell „Schwabach Natur“ jederzeit möglich. Bei geringen Mehrkosten von 0,24 Cent pro Kilowattstunde ergibt sich bei einem Durchschnittshaushalt ein Mehraufwand von weniger als acht Euro pro Jahr. Der Ökostromtarif „Schwabach Natur“ ist vom TÜV Rheinland zertifiziert und wird kontinuierlich durch diesen überwacht.

„Als regionaler Energieversorger sehen wir es als unseren Auftrag, in eine klimafreundliche Zukunft von Schwabach zu investieren. Die Mehreinnahmen des Ökostromtarifs „Schwabach Natur“ werden von uns wieder direkt in den Ausbau erneuerbarer Energien gesteckt!“, betont Klinger.

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