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Hartwig Reimann

Hartwig Reimann, geboren am 18. September 1938 in Riesenburg (Westpreußen) wurde 1970 zum Oberbürgermeister der Stadt Schwabach gewählt und hatte dieses Amt 38 Jahre lang inne. Er war bei Amtsantritt der jüngste Oberbürgermeister Deutschlands, nach dem Ausscheiden des Landshuter Oberbürgermeisters Josef Deimer Ende 2004 war er der dienstälteste Oberbürgermeister bis 2008.

Mit seinem Amt als Oberbürgermeister war für Hartwig Reimann unter anderem der Vorsitz in neun Aufsichtsräten und sechs Ausschüssen des Stadtrates verbunden. Dazu übernahm er den Stellvertretenden Vorsitz der Verbandsversammlung und des Verwaltungsrates der Sparkasse Mittelfranken-Süd, den Vorsitz im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Schwabach sowie des Fördervereins für die Schwabacher Marionettenbühne. Er war Vorstandvorsitzender des Vereins „Die Region Nürnberg e.V.“.

Auch auf bayerischer Landesebene übernahm Hartwig Reimann wichtige Aufgaben, so den Vorsitz des Mittelfränkischen Bibliotheksverbandes und (von 1977 bis 2002) den Vorsitz des Bayerischen Bibliotheksverbandes, des Umweltausschusses und des Bezirksverbandes Mittelfranken des Bayerischen Städtetages sowie (von 1980 bis 1999) der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Bayern. Von 1986 bis zu dessen Abschaffung 1999 war er Mitglied des Bayerischen Senats.

Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit als Oberbürgermeister zählte der umfassende Ausbau des Schulwesens in Schwabach, die Sanierung der Altstadt unter Wahrung des Denkmalschutzes, die Harmonisierung von Stadtentwicklung und Umweltschutz, der Neubau und die Sicherung des Stadtkrankenhauses und die Intensivierung der Zusammenarbeit in der Städteachse und in der Industrie- bzw. Metropolregion Nürnberg.

Die Leistungen von Hartwig Reimann als Oberbürgermeister, auf Landesebene und weit darüber hinaus erfuhren wiederholt hohe öffentliche Anerkennungen. So wurde er Ehrenbürger in Schwabachs französischer Partnerstadt Les Sables. 1985 beschlossen Les Sables und Schwabach eine Partnerschaft für Gossas, eine Missionsstation im Senegal, zu übernehmen. Schwabach hat diese Partnerschaft bis heute aufrechterhalten. Hartwig Reimann war mehrmals vor Ort, um sich über die Fortschritte ein Bild zu machen – zuletzt im Januar 2007.

Aus der Hand des Staatsministers Hans Maurer erhielt Hartwig Reimann 1991 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse im Ansbacher Schloss. Der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber überreichte Hartwig Reimann den Bayerischen Verdienstorden in der Münchner Residenz 1993. Ebenso erhielt Reimann aus der Hand von Bürgermeister Kurt Kestler am 28. April 1995 die Goldene Bürgermedaille der Stadt Schwabach. 1999 wurde Hartwig Reimann mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet. Die Kommunale Verdienstmedaille des Freistaates Bayern in Gold erhielt Hartwig Reimann vom damaligen Bayerischen Innenministers, Dr. Günther Beckstein, im Jahr 2000.

Die letzte große Auszeichnung während Reimanns Amtszeit war die Verleihung der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold im Dezember 2007 durch Landtagspräsident Alois Glück. Im Jahr 2008 wurde OB Hartwig Reimann zum Ehrenbürger der Stadt Schwabach ernannt. Heute ist er Ehrenvorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach. 2017 schied er auf eigenen Wunsch aus dem Stadtrat aus.

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