Stadtportal Schwabach

Gebäude der Luitpoldschule

Raumluftmessungen in der Luitpoldschule haben eine Belastung der Luft bei geschlossenen Fenstern und Türen ergeben. Das Staatliche Gesundheitsamt bewertet die Messergebnisse nicht als gesundheitsgefährdend. Ein Sachverständiger hatte aufgrund starker Geruchsbelästigung die Konzentration 16 verschiedener polyzyklischer aromatisierter Kohlenwasserstoffe (PAK) in der Raumluft untersucht. In vier Räumen wurden erhöhte Konzentrationen nachgewiesen. Die Stadt Schwabach und das Sachverständigenbüro werden nun weitere Messungen und Analysen durchführen, um die nächsten Schritte zu erarbeiten.

„Derzeit werden ergänzend nun die Schadstoffquellen schnellstmöglich vollständig erfasst. Dies ist Grundlage für die Erarbeitung eines umfassenden Sanierungskonzepts, um die Quellen der Schadstoffe beseitigen zu können“, sagt der für das Gebäudemanagement zuständige städtische Referent Sascha Spahic. „Die weiteren Schritte dienen der Vorbeugung. Die Gesundheit der Kinder und der im Gebäude tätigen Beschäftigten steht bei uns an erster Stelle. Die Beseitigung gehen wir sofort, aber mit der nötigen Besonnenheit an.“ Lehrerschaft und Eltern wurden bereits in einer Gesprächsrunde bzw. per Elternbrief informiert.

Ergebnisse der PAK-Analyse

Eine Materialprobe des Bodenaufbaus wurde entnommen und analysiert. Die entnommene Probe, so genannter „Schwarz-Estrich“, wurde als eine relevante Quelle der ölartigen Gerüche identifiziert.

Bislang liegt lediglich für den PAK Naphthalin ein Richtwert des Bundesumweltamts vor. Dieser Richtwert wurde deutlich unterschritten. Bei der Bewertung der Gehalte für die übrigen PAK gibt es lediglich eine Publikation des privaten Bremer Umweltinstituts als Bewertungsgrundlage, die amtlich nicht validiert ist. Nach dieser Bewertungsgrundlage wurden unter Worst-Case-Bedingungen in vier Proben erhöhte Werte nachgewiesen. Von den PAK ist nur der Parameter Benzo(a)pyren nachgewiesen krebserregend. Benzo(a)pyren war in den Raumluftproben nicht nachweisbar.

Einschätzung des Gesundheitsamts

Das zuständige Staatliche Gesundheitsamt Roth-Schwabach hat auf Basis des Befunds eine erste Stellungnahme abgegeben. Demnach liegen „vor Ort Belastungen vor, die aber nach den gültigen Auffassungen keine Grenz-/ Richtwertüberschreitungen darstellen. Da die Quelle der Schadstoffemission gefunden sowie ein Orientierungswert überschritten wurde, sind Maßnahmen einer vorbeugenden Minimierung der Schadstoffbelastung zu überlegen.“

Die nächsten Maßnahmen

Auf Basis der ergänzenden Untersuchungen wird ein Schadensbild erarbeitet, um darauf aufbauend ein qualifiziertes Sanierungskonzept zu erarbeiten, über das auch das Staatliche Gesundheitsamt mitentscheiden wird.

Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten werden einfache und unmittelbar wirksame Sofortmaßnahmen eingeleitet. Hierzu gehört die Umsetzung einer ausreichenden Raumlüftung nach den geltenden Richtlinien. Vor Unterrichtsbeginn und während der Pausen werden die Räume über mehrere Minuten stoß gelüftet. Zudem wird in der Schule eine gründliche Reinigung der Oberflächen durchgeführt.

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