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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Im Folgenden finden Sie Informationen darüber, welche Maßnahmen die Stadt Schwabach im Winterdienst durchführt und welche Aufgaben und Pflichten von den Anliegenden, den Grund- und Hausbesitzern, erfüllt werden müssen. Nur gemeinsam können wir im Winter sichere Straßen und Wege, die ohne erhebliche Unfallgefahren benutzt werden können, gewährleisten.

Winterdienst auf Fahrbahnen und Radwegen

Anlieger und öffentliche Gehwege

Sonderfälle

Service und Allgemeine Informationen

Ihre Ansprechpartner

Öffentliche Fahrbahnen und Radwege
1. Winterdienst auf Fahrbahnen
Das Baubetriebsamt der Stadt Schwabach ist im Winter besonders gefordert. Denn es sorgt mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den LKW, Schmalspurfahrzeugen und Handtrupps dafür, dass der innerörtliche Verkehr auf den Straßen trotz Eis und Schnee so gut wie möglich weiterfließt und öffentliche Flächen und Radwege benutzbar bleiben.

Wo wird geräumt?
Beim Winterdienst wird nach einem Dringlichkeitsplan vorgegangen. Als erstes und auch rund um die Uhr werden die ortsdurchquerenden Bundes- und Landesstraßen geräumt und gestreut, dann die Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs, Zufahrten zum Krankenhaus und die restlichen wichtigen Haupt- und Durchgangsstraßen. Anschließend kümmert man sich um sonstige verkehrswichtige Straßen. Oberste Priorität haben auch fußläufige Bereiche von Omnibusbahnhöfen, Bahnhöfen, Fußgängerzonen und -Überwegen.

Fahrbahnen von Straßen mit geringer Verkehrsbedeutung, das heißt Straßen in Wohngebieten und Tempo-30-Zonen, werden nicht regelmäßig gestreut.
Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich im Übrigen darauf einstellen, dass beim Auftreten von Eisglätte oder Schneefall während der Nachtzeit kein Räum- oder Streudienst stattfindet.

Während der Nachtzeit sind nach der ständigen Rechtsprechung der Gerichte weder die öffentlichen Stellen noch die Anlieger zum Räum- oder Streudienst verpflichtet.

Welches Streumaterial wird verwendet?
Beim Streuen wird besonders auf einen tragbaren Kompromiss zwischen Sicherheit und Umweltschutz geachtet. Auf den Straßen wird meist Feuchtsalz oder Sole verwendet. Mit moderner Gerätetechnik gestreutes Feuchtsalz verringert die erforderliche Salzmenge erheblich, fördert eine rasche Tauwirkung und ist Wehverlusten (Wind) weniger ausgesetzt. Auf öffentlichen Gehwegflächen werden abstumpfende Streustoffe wie Splitt und Sand benutzt. Nur wenn es aus Sicherheitsgründen unbedingt nötig ist, wird Salz eingesetzt, denn Bäume und Straßenbegleitgrün sollen von unnötiger Salzbelastung verschont bleiben.

2. Fußgängerüberwege
Fußgängerüberwege mit Ampelsicherung oder Fahrbahnteiler werden von der Stadt gesichert. Bei „normalen“ Kreuzungen haben die Anliegernden den Schnee am Gehsteig so zu lagern, dass ein ungehinderter Zugang zur Kreuzung möglich ist.

3. Winterdienst auf den Radwegen
Bei winterlichen Wetterverhältnissen sind erfahrungsgemäß nur noch wenige Radfahrer unterwegs. Trotzdem bemühen sich die jeweils zuständigen Einrichtungen und Ämter, auch die Radwege zu räumen und zu streuen. Einige Radwege, die unmittelbar auf Fahrbahnen verlaufen und markiert sind, können bei größeren Schneehöhen allerdings nicht mehr geräumt werden, weil der von der Fahrbahn weggeschobene Schnee auf ihrer Fläche abgelagert werden muss.

Anlieger und öffentliche Gehwege
4. Räum- und Streupflicht durch Anlieger
Räumen und Streuen auf öffentlichen Gehwegen ist Anliegerpflicht – überall im Stadtgebiet. Selbst wenn Grünstreifen oder Gräben das Grundstück vom öffentlichen Gehweg trennen, besteht Räum- und Streupflicht für den Anlieger entlang seines Grundstücks. Die öffentlichen Gehwege müssen auf der ganzen Länge bei Schneefall oder Glatteis an Werktagen in der Zeit von 7 Uhr bis 20 Uhr und an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen von 8 bis 20 Uhr, d.h. wenn nötig auch mehrmals geräumt und gestreut werden.

Wenn Gehwege so breit geräumt und gestreut werden, wie es dem Fußgängerverkehr entspricht (1,30 Meter), ist die Anliegerpflicht erfüllt. Dabei müssen Fußgängerüberwege (Wege zum Überqueren von Fahrbahnen) ungehindert nutzbar sein.

Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, denen das Schneeräumen selbst zu beschwerlich ist, können auch private Hausmeisterdienste für den Winterdienst beauftragen.
Abgeschobene Schnee- und Eismengen sollen am Rande des Gehweges so gelagert werden, dass Fußgänger noch ungehindert gehen können. Notfalls dürfen Schnee und Eis am Fahrbahnrand abgelagert werden.

Bitte den Schnee nicht auf die Fahrbahn werfen! Straßenrinnen, Regeneinlässe und evtl. vorhandene Fahrradwege müssen unbedingt freigehalten werden. Denken Sie auch daran beim abgelagerten Schnee dort Durchgänge anzulegen, wo es für die Fußgänger notwendig ist (zum Beispiel bei abgesenktem Randstein für Rollstuhlfahrer).

Sonderfälle
Bei öffentlichen Straßen, auf denen keine Gehwege ausgewiesen sind, oder bei Straßen mit nur einseitigem Fußweg, muss der Straßenrand als Gehweg freigehalten
werden und zwar in folgender Breite: bei Ortsstraßen mit normalem, unbeschränktem Fahrverkehr etwa 1,30 Meter, bei Fußgängerzonen mit beschränktem Fahrverkehr
etwa 2,50 Meter.

Gehwege vor Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs. Dort darf nicht in der Gehwegmitte, sondern muss - damit die Fahrgäste Bus oder Bahn auch erreichen können - am Fahrbahnrand für Fußgänger geräumt und gestreut werden. Schnee und Eis dürfen in diesem Falle nicht zur Fahrbahn hin gelagert, sondern müssen an das Haus bzw. zur Grundstückgrenze des Anliegers hingeschoben werden.

5. Kostenpflichtige Ersatzvornahme durch die Stadt
Leider zeigt die Erfahrung, dass nicht alle Anlieger ihren oben genannten Pflichten nachkommen. Der Schwabacher Stadtrat hat deshalb in seiner Sitzung vom 27. September.2002 beschlossen, dass bei bestimmten Gefahrensituationen eine für den Anlieger kostenpflichtige Ersatzvornahme durchzuführen ist.

Service und Allgemeine Informationen
Streugut
Die für den Winterdienst zuständigen Einrichtungen verwenden Streusalz nach dem Prinzip des differenzierten Winterdienstes nur auf Fahrbahnen und Radwegen zur
Verkehrssicherheit. Dabei gilt der Grundsatz „So wenig wie möglich und so viel wie nötig", denn Streusalz ist vor allem für Straßenbäume eine Belastung.
Räum- und streupflichtige Anlieger dürfen jedoch aus Umweltgründen auf öffentlichen Gehwegen kein Streusalz verwenden. Aus ökologischer Sicht sollte auch auf Privatgrund und Privatwegen, außer bei besonderen Gefahrenpunkten wie Treppen und starken Steigungen, auf Salz verzichtet werden. Verwendet werden dürfen nur Streumittel, die eine nachhaltige abstumpfende Wirkung versprechen, das sind zum Beispiel Sand, Splitt oder Granulat. Bitte beschaffen Sie sich rechtzeitig vor Winterbeginn geeignetes Streugut, denn die Stadt ist zur Lieferung von Streumitteln nicht verpflichtet. Die Stadt stellt dennoch eine begrenzte Menge Streugut in eigens dafür aufgestellten wettergeschützten Behältern zur Verfügung. Daraus darf bei Winterglätte nur zum Bestreuen der Gehwege Material entnommen werden. Vom Angebot des Streuguts können alle Verpflichteten (Hausbesitzer, Mieter) Gebrauch machen. Nicht jedoch Unternehmer, die im Auftrag für die Verpflichteten den Winterdienst ausführen. Ihnen ist die Entnahme von Streugut aus städtischen Streugutbehältern nicht erlaubt.

Einfahrten und Standplätze für Müllgefäße
Damit die Müllabfuhr reibungslos ihre Arbeit verrichten kann, ist es nötig die Zugänge zu den Standplätzen der Müllgefäße regelmäßig von Schnee zu befreien und eisfrei zu halten.

Sollten städtische Räumfahrzeuge es im Einzelfall nicht vermeiden können Einfahrten und Durchgänge wieder zuzuschieben, werden die Anlieger in solchen Fällen gebeten, die zugeschobenen Durchgänge oder Einfahrten noch einmal frei zu räumen.

Ihre Ansprechpartner
1. Info-Telefon, Winterdienst auf Gehsteigen, Pflichten der Anlieger, Bauverwaltungsamt, Matthias Sächerl, Telefon 860-519
2. Winterdienst auf Fahrbahnen, Einsatz von Fahrzeugen: Städtischer Bauhof: Telefon 860-677

Kontakt

Matthias Sächerl
Telefon: 09122 860-519

Städtischer Bauhof (Fahrzeug-Einsatz): 09122 860-677

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