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Corona aktuell

Derzeit gelten in ganz Bayern weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Seit Montag, 18. Januar, müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei der Stadtverwaltung und im Einzelhandel FFP2-Masken getragen werden. Weiterlesen

Ab Samstag, 23. Januar, wird die Beschränkung touristischer Tagesausflüge auf den Umkreis von 15 Kilometern aufgehoben. Weiterlesen

Aktuelle Fallzahlen (RKI)

Online-Terminvereinbarung für Meldeamt, Passamt und Kfz-Zulassung

Am 04.12.2019 hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss grundsätzlich zugestimmt, ein Mobilitätskonzept für die Stadt Schwabach konkret anzugehen. Am 24.07.2020 hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Mobilitätsplan zu erstellen.
Um die Verkehrsinfrastruktur auf die zukünftigen Anforderungen auszurichten und Haushaltsmittel zielgerichtet einzusetzen, ist eine strategische Planung erforderlich. Die strategische Verkehrsplanung für die nächsten Jahre soll nicht mehr nur überwiegend auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet sein, sondern vor allem auch die umweltfreundlichen Verkehrsarten betrachten und in den Mittelpunkt stellen.
Ein Mobilitätsplan ist dient dazu eine gesamtstädtische, auf breit diskutierten und abgestimmten Zielen basierende zukunftsfähige Grundlage für die Verkehrsplanung der nächsten Jahre zu entwickeln und damit eine umweltfreundliche Mobilität im Sinne des Klimaschutzes zu fördern. Sektorale Teilkonzepte und lokal begrenzte Untersuchungen müssen zusammengeführt werden. Die bestehenden Verkehrsprobleme müssen ganzheitlich betrachtet und unter der Maßgabe noch festzulegenden Ziele und unter Abwägung von Alternativen und der Auswirkungen gelöst werden.
Eine umweltverträgliche Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung um, gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse zu erhalten oder zu schaffen, die Lebensqualität in Schwabach zu verbessern und eine lebenswerte und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

 1. Grundsätzliche Zielsetzung

Im Mobilitätsplan werden Wege und Maßnahmen aufgezeigt,

  • umweltfreundliche Verkehrsarten wie Fußgängerverkehr, Radverkehr, ÖPNV und neue Mobilitätsformen attraktiv zu machen und besonders zu fördern,
  • den Motorisierten Individualverkehr (MIV) und seine negativen Umweltauswirkungen wie Lärm und Abgasemissionen zu senken und so die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen und einen Betrag zum Klimaschutz zu leisten,
  • die in Schwabach vorhandenen Verkehrsprobleme entsprechend den noch im Detail zu konkretisierenden verkehrlichen Zielen zu lösen,
  • die Erreichbarkeit Schwabachs als attraktiven Wirtschaftsstandort zu sichern.

Die Planung soll

  • in einem umfassenden, mehrstufigen Beteiligungsprozess mit dem Stadtrat, Bürgern, Interessenverbänden, Institutionen, Fachleuten und den beteiligten Ämtern und Behörden abgestimmt werden,
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie müssen je nach Lage Beteiligungsformen gewählt werden, die das Infektionsrisiko für alle Beteiligten geringhalten.
  • in den gesamtstädtischen Stadtentwicklungsprozess eingebettet werden,
  • die Erkenntnisse aus verschiedenen bestehenden Verkehrsgutachten zur Bauleitplanung und sektorale Teilkonzepte (Radkonzeption, Elektromobilitätskonzept, Parkraumkonzept) zusammenführen und bei Bedarf weiterentwickeln,
  • innovative Ideen und Ansätze aufzeigen,
  • alle Verkehrsarten umfassen, multimodal und intermodal angelegt sein,
  • modellartig verschiedene Szenarien, Maßnahmen, Maßnahmenpakete betrachten und bewerten,
  • die verkehrlichen und finanziellen Wirkungen konkreter Maßnahmen und Maßnahmenpakete aufzeigen und dabei auch Wechselwirkungen betrachten.

2. Vorgehensweise

Der Prozess der Erstellung des Mobilitätsplanes in drei Phasen erfolgen:

  • Phase 1: Grundlagenermittlung/Wissensvermittlung
  • Phase 2: Zielsetzung/Handlungsansätze
  • Phase 3: Maßnahmenkonzepte/Mobilitätsplan

Die unten stehende Abbildung Ablaufplan verdeutlicht die Abfolge der Arbeitsschritte. In der Vorlage für den Stadtrat vom 24.07.2020 sind die Schritte beschrieben.

Die untenstehende Abbildung Beteiligungsprozess zeigt die Akteure und das Zusammenspiel. In der Vorlage für den Ausschuss für Umwelt und Mobilität vom 07.10.2020 ist das Beteiligungskonzept detaillierter Detail beschrieben.

Derzeit ist die Erstellung eines Verkehrsmodells ausgeschrieben. Mit der Vergabe wird im Februar 2021 gerechnet. Das intermodale Verkehrsmodell ist notwendig, um im Rahmen des Mobilitätsplanes die Wirkung von Maßnahmen überprüfen und vergleichen zu können.
In dem untenstehenden Link Verkehrsmodell ist vereinfacht beschrieben welche Schritte dazu notwendig sind.

Das Leistungsbild für die Erstellung des eigentlichen Mobilitätsplanes wird derzeit erstellt. Vor der Vergabe werden die wesentlichen Punkte im Ausschuss für Umwelt und Mobilität abgestimmt.

3. Ausblick

Pandemiebedingt können derzeit die geplanten Impulsvorträge als Veranstaltung im Marlgrafensaal nicht durchgeführt werden. Die technischen Möglichkeiten um die geplanten Veranstaltungen online durchzuführen werden geprüft.

 4. Literatur

Zur Einstimmung in die Thematik und als vorbereitender Lesestoff wird auf folgende externe Seiten verwiesen.

Heinrich Böll Stiftung - kommunale Verkehrswende

insbesondere:            

Fakten nachhaltige Mobilität

Praxis Kommunale Verkehrswende Ein Leitfaden

Agora - Verkehrswende

insbesondere:           

Ein anderer Stadtverkehr ist möglich

Neue Wege in die Verkehrswende

Öffentlicher Raum Factsheet

Parkraummanagement lohnt sich

Fachinformationen - Urbane Mobilität und ländlicher Verkehr Evolution der Mobilität ADAC-Studietudie

VCD - Mobilitätsatlas

VCD - Laufbus

FUSS e.V. - Fussverkehrsstrategie

 

 

Zum Thema

Kontakt

Stefanie Pauly
Telefon: 09122 860-526
Fax-Nr.: 09122 860-503

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