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Das Motto des Umwelt- und Naturschutzpreises 2021 lautete „Artenschutz“. 18 Artenschützer haben sich für den Preis beworben, so dass die Entscheidung nicht leicht fiel. Die Jury und der Stadtrat haben schließlich elf Gewinner gekürt. Den Umwelt- und Naturschutzpreis 2021 erhielten die sieben Wässerverbände und -gemeinschaften im Rednitztal („Pflugwehr“ Limbach-Katzwang“; „Im oberen Grünlein“ Wolkersdorf; „Unterer Grund“ Wolkersdorf; „Käferleinswehr“; „Schaftnach“; „Hopfengarten“ Katzwang; „Penzendorf“) und Adi Baumeister als Einzelperson. Den Förderpreis erhielt die Kindertagesstätte Hoppetosse und über die Anerkennungsurkunde durften sich die Schäferei Hiltner und die Schäferei Holluba & Metzler freuen.

Der Einsatz der Wässerverbände und -gemeinschaften wird dabei mit jeweils 300 Euro honoriert. Landwirte haben es sich hier zur Aufgabe gemacht, das Wässerwiesensystem aus Wehren, Schützen (Stauwehren) und Gräben zu pflegen. Damit wird eine historische Tradition aufrechterhalten und ein Beitrag für Flora und Fauna geleistet. Die bewässerten Wiesen bieten einer Vielzahl an Arten einen hervorragenden Lebensraum wie zum Beispiel der seltenen Gebänderten Heidelibelle oder auch dem Weißstorch.

Adi Baumeister wird mit 500 Euro für sein herausragendes Engagement im Artenschutz ausgezeichnet. Er unterstützt den Bund Naturschutz und den LBV zum Beispiel bei Vogelschutzprojekten und bietet Führungen zu entsprechenden Themen an. Darüber hinaus ist er als stellvertretender Naturschutzwächter stets im Auftrag des Naturschutzes unterwegs. Besonders hervorzuheben ist das Engagement für Ameisen und Fledermäuse. So hat er zahlreiche Ameisennestern umgesetzt.

Der Förderpreis ist mit 1.400 Euro dotiert. Die Kindertagesstätte Hoppetosse wird damit bei der Umsetzung der geplanten neuen Projekte unterstützt. So soll ein Schaubienenkasten eingerichtet werden, um das Leben der Bienen beobachten zu können. Auch die Bedeutung der Bienen für uns Menschen soll dadurch thematisiert werden. Weiterhin ist angedacht gemeinsam mit den Kindern ein großes Insektenhotel aufzubauen. Ebenfalls für den Insektenschutz dienlich ist das Vorhaben, einen nicht gepflasterten Fahrradabstellplatz für Mitarbeiter und Eltern anzulegen.

Die Arbeit der Schäfereien Hiltner und Holluba & Metzler in der besonders umweltfreundlichen und bodenschonenden Weidepraktik durch Schafe wird mit einer Anerkennungsurkunde gewürdigt. Durch die Beweidung von ökologisch wertvollen Flächen wird ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz und zum Artenschutz in Schwabach geleistet. Die Schäferei Hiltner ist seit 2006 aktiv und hat 2019 die etwa 100 Schafe des alten Wanderschäfers Roland Hackner übernommen. Die Familien Metzler und Holluba sind seit 2018 gemeinsam aktiv. Familie Holluba betreibt die Beweidung schon seit 2011. Mit den Krainer Steinschafen in der Herde tragen die Familien Metzler und Holluba nicht nur zum Erhalt ökologisch wertvoller Flächen bei, sondern auch zum Schutz einer gefährdeten Haustierrasse.

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Stand: (Robert-Koch-Institut (RKI), dl-de/by-2-0)
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