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Die Unternehmen im IHK-Gremiumsbezirk Schwabach sehen Hand-lungsbedarf bei Energiekosten, Parkplatzsituation und Dauer von Genehmigungsver-fahren. Geschätzt werden insbesondere die Anbindung an das Fernstraßennetz und die Lebensqualität. Vier von fünf Unternehmen würden den Standort Schwabach wei-terempfehlen. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Standortumfrage der IHK Nürnberg für Mittelfranken.
In ganz Mittelfranken hatten fast 2.200 Unternehmen an der Standortumfrage teilge-nommen, davon 80 im Bezirk des IHK-Gremiums Schwabach (IHKG). Eva Didion vom IHK-Geschäftsbereich Standortpolitik und Unternehmensförderung präsentierte vor Kurzem vor dem Vorstand des IHKG und Vertretern der Stadt Schwabach die regionalisierten Ergebnisse für den IHKG-Bezirk Schwabach.
Abgefragt wurde die Einschätzung der Unternehmen zu insgesamt 47 Standortfakto-ren aus den sechs Themengebieten Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Verwaltung, Stand-ortkosten, wirtschaftliches Umfeld und allgemeines Umfeld. Zudem wurden die Unter-nehmer nach ihrer Zufriedenheit mit den einzelnen Standortfaktoren gefragt, um auf diese Weise auch Handlungsfelder für die IHK und die Wirtschaftsförderer in den nächsten Jahren zu identifizieren.
Wichtigste Infrastrukturfaktoren sind aus Sicht der Betriebe im Gremiumsbezirk Schwabach der Mobilfunkempfang, die Breitbandinfrastruktur und die Energiekosten. Als größte Stärken sehen die Schwabacher Unternehmen die sichere Stromversor-gung, die gute Anbindung an das Fernstraßennetz und die Lebensqualität.

Höchst unzufrieden sind die Unternehmen dagegen, weil Erweiterungsflächen kaum mehr verfügbar sind. Vermutlich ist dies auch der Grund, warum nahezu jeder fünfte Betrieb über eine Verlagerung des Standortes nachdenkt. Auch die Energiekosten und die Dauer von Genehmigungsverfahren werden bemängelt.
Der stellvertretende IHKG-Vorsitzende Dr. Carsten Krauß erklärte in der anschlie-ßenden Diskussion, die Stadt Schwabach habe der Erhebung zufolge interessantes Potenzial. Hierfür gilt es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter zu verbes-sern. Dies sei nicht zuletzt angesichts des Themas Unternehmensnachfolge vordring-lich, die sich in zahlreichen mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen in den nächsten Jahren stelle. Unternehmerfreundliche Standortfaktoren, ein gutes Mitei-nander von Wirtschaft und Verwaltung sowie verstärkte Anstrengungen beim Stand-ort-Marketing seien wichtige Faktoren, um die Nachfolger dazu motivieren, die Her-ausforderung Selbstständigkeit anzunehmen und den Mittelstand für den Standort Schwabach zu begeistern.
IHKG-Vorsitzender Thomas Dann resümierte: „Die wesentliche Botschaft der IHK-Standortumfrage lautet: 85 Prozent der Unternehmen empfehlen den Standort weiter. Im IHK-Gremium werden wir über konkrete Schlüsse aus der Erhebung diskutieren und Verbesserungspotenziale angehen. Zum Beispiel werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie den Abwanderungstendenzen von Betrieben zu begegnen ist, da-mit Schwabach auch in Zukunft ein guter Unternehmensstandort bleibt.“

Kontakt

Eva Didion
Telefon: 0911 1335 376

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Foto: Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken

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