Stadtportal Schwabach

"Ich bin schon sehr stolz, dass ein Zug mit dem Namen meiner Heimatstadt durch Bayern fährt“, sagte eine Mitbürgerin am Rande der Taufe des „Stadt Schwabach“-Zugs. Mit dieser Freude war sie nicht alleine, etwa 200 Schwabacherinnen und Schwabacher brachen gemeinsam zur Jungfernfahrt nach Roth und wieder zurück nach Schwabach auf. Viele Kinder inspizierten mit strahlenden Augen den Lokführerstand.

„Das ist jetzt eine Win-Win-Situation: Wir sind stolz auf ‚unseren‘ Zug und die Bahn darf mit dem Namen unserer Stadt werben“, freute sich Oberbürgermeister Matthias Thürauf augenzwinkernd. Anschließend taufte Thürauf gemeinsam mit Jennifer Sauer, Verkehrsvertragsmanagerin der DB Regio Bayern, den neuen Doppelstockzug der Baureihe ET 445 auf den Namen „Stadt Schwabach“. Natürlich mit Original Schwabacher-Goldsekt. Jennifer Sauer lobte den neuen Zug für seine Geschwindigkeit, als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 160 Stundenkilometer an. Außerdem versprach sie, ebenfalls augenzwinkernd, dass der Schwabach-Zug natürlich niemals verspätet sein werde.


Thürauf hob besonders die Gemeinschaftsleistung der Schwabacherinnen und Schwabacher hervor, die diese Zugtaufe erst ermöglich hatte. Das begann bei der gemeinsamen Aktion auf dem Bürgerfest, als das Dach eines Modell-Regionalexpress‘ der Marke Fleischmann gemeinsam von vielen vergoldet wurde. Weiter ging es bei der anschließenden Versteigerung, die 1.000 Euro zugunsten des Waldkindergartens Pusteblume erlöste. Auch die Abstimmung erledigten die Schwabacher erfolgreich, indem sie die Aktion vor den Mitbewerbern aus Georgensgmünd und Treuchtlingen auf Platz 1 hievten. Und auch am Tag der Zugtaufe fanden viele Schwabacher zusammen. So unterschrieben sie sich zum Beispiel gegenseitig die Fahrkarten der Jungfernfahrt, um sie als Erinnerung aufzubewahren und kamen dabei schnell ins Gespräch.


Der Stadt Schwabach-Zug fährt künftig als Regionalexpress auf der Strecke Nürnberg-München. Die Bahn hatte einen Wettbewerb ausgelobt, teilnehmen konnten alle Städte mit einem Bahnhof auf der Strecke. Die Aktion der Schwabacher erhielt schließlich bei einer Online-Abstimmung die meisten Stimmen, vor den Konkurrenten Georgensgmünd und Treuchtlingen.

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