Stadtportal Schwabach

2022 findet in Deutschland der Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Bereits seit November letzten Jahres hat die Erhebungsstelle der Stadt zu diesem Zweck Erhebungsbeauftragte rekrutiert, die ab dem 16. Mai 2022 persönliche Interviews mit den Bewohner/inne/n an zufällig ausgewählten Adressen durchführen.

Was ist der Zensus?

Wie in diesem Video zu sehen ist, wird mit dem Zensus ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.  Die Daten werden in persönlichen Befragungen zwischen Mitte Mai und Ende August erhoben, um wichtige Kennzahlen für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu gewinnen. Weitere Informationen zum Zensus finden Sie unter www.zensus2022.de.

Der Zensus in Schwabach

In Schwabach werden im Rahmen des Zensus rund 4.000 Auskunftspflichtige an knapp 700 Adressen befragt. Hierbei handelt es sich um eine Stichprobe, die zufällig vom Bayerischen Landesamt für Statistik auf Grundlage der Melderegisterdaten gezogen wurde. Umgekehrt werden aber die Daten, die im Rahmen des Zensus erhoben werden, aufgrund des sogenannten Rückspielverbotes nicht an das Einwohnermeldeamt oder andere Behörden weitergeleitet. Die Daten fließen ausschließlich anonymisiert in die Statistik ein.

Zusätzlich wird eine Vollerhebung an allen sogenannten Gemeinschaftsunterkünften in Schwabach durchgeführt. Zu dieser Kategorie zählen z.B. Alten-/Pflegeheime, Heime für Menschen mit Behinderung oder auch Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete. Die Erhebung der Daten in diesen Einrichtungen wird durch die Mitarbeiter der Erhebungsstelle selbst durchgeführt.

Für die Befragung der Haushalte hat die Erhebungsstelle der Stadt Schwabach 38 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte geschult, die an einem Erhebungsbeauftragten-Ausweis zu erkennen sind und zur Wahrung des Statistikgeheimnisses und zur Einhaltung des Datenschutzes von der Erhebungsstelle bzw. dem Bayerischen Landesamt für Statistik verpflichtet wurden. Der Datenschutz wird im Rahmen des Zensus selbstverständlich eingehalten.

Die Erhebungsbeauftragten können bereits ab dem 2. Mai mit den sogenannten Vorbegehungen beginnen. Dabei machen sie sich vor Ort ein Bild von den zu befragenden Adressen und werfen Terminankündigungsschreiben für die persönliche Befragung in die Briefkästen. Die persönlichen Interviews finden vom 16. Mai bis zum 6. August statt. Hierbei herrscht gemäß Zensusgesetz 2022 Auskunftspflicht. Das heißt jede/r Bürger/in, der oder die ein solches Terminankündigungsschreiben im Briefkasten findet, ist zur Auskunft verpflichtet. Wer an dem angekündigten Termin verhindert ist, hat selbstverständlich die Möglichkeit, mit dem oder der Erhebungsbeauftragten Kontakt aufzunehmen und den Termin zu verschieben. Die Befragung dauert nicht länger als 15 Minuten pro Person. Die Zensusstelle bittet alle Auskunftspflichtigen, bei der Durchführung des Zensus zu helfen und die Erhebungsbeauftragten freundlich zu empfangen.

Fragen zum Zensus können an die E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet oder telefonisch unter 09122 860-486 gestellt werden.

 

 

Kontakt

Telefon: 09122 860-486

Urheber

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Foto: Zensus 2022

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