Was geschieht, wenn eine Entwicklung plötzlich kippt? Das audiovisuelle Projekt «tipping point» macht die Unberechenbarkeit des Klimawandels unmittelbar erfahrbar. Bild und Ton bewegen sich zwischen Komposition und Improvisation, Natur und Technik, Analogem und Digitalem – und können jederzeit eine unerwartete Richtung einschlagen. Die Visuals von Optickle basieren unter anderem auf Messdaten von Temperaturschwankungen und zeigen Extreme in eindringlichen Bildern: ausgetrocknetes Schwemmholz, synchron zur Musik bewegte Flammen und abstrakte Eiswelten.
Wie beim Klimawandel bleibt auch der Ausgang der Performance offen: Stimmungen brechen ab, Tempi wechseln, Klang und Bild verändern sich abrupt – bis hin zu Stille und Dunkelheit. «tipping point» übersetzt abstrakte Klimadaten in eine körperlich erfahrbare Welt und lädt dazu ein, den Moment des Kippens zu erleben.
Jan Galega Brönnimann, innovativer Grenzgänger an Bassklarinette und Electronics, und Maja Taube, die für die Harfe eine eigenständige Klangsprache entwickelt hat, ergänzen sich zu einer vielseitigen und spannungsreichen Klangwelt.
„Jan Galega Brönnimann will mit seinem Projekt mit optickle eine Botschaft vermitteln, die Aufmerksamkeit um sich herum auf ein akutes Problem richten. Obwohl er auf einer künstlerischen, mithin abstrakten Ebene kommuniziert, will er das Publikum auf ein ganz konkretes Problem aufmerksam machen.“ Jazz n’moore, Christof Thurnherr, März 2022
Musiker:
Jan Galega Brönnimann – Bassklarinette, Electronics
Maja Taube – Harfe
Optickle – Live-Visuals
Jan Galega Brönnimann
ist bekannt als innovativer Grenzgänger. Als Komponist und Instrumentalist arbeitete er mit Leuten wie Nils Petter Molvaer, Sidsel Endresen, Pierre Favre, Saadet Türköz, Eiwind Aarset, Hans Koch, Eddie Floyd, Joy Frempong, Round Table Knights, Aly Keïta, Moussa Cissokho, Issa Kouyaté, Lucas Niggli, Peter Schärli oder Kenny Werner. Also Solist, Bandleader und Komponist hat er sich in den letzten 30 Jahren einen Namen gemacht und spielte an wichtigen Festivals und Clubs auf der ganzen Welt. 2009 gewann er den Musikpreis des Kantons Bern.
Maja Taube
wurde in Berlin geboren, lebt in Nürnberg und studierte Harfe am Meistersinger-Konservatorium sowie am Mozarteum Salzburg. Nach Engagements in verschiedenen Staatsorchestern entwickelte sie eine eigene Klangsprache zwischen Folk, Weltmusik, Minimal und Jazz. Heute ist sie als Solistin, im Duo mit Jan Galega Brönnimann und mit dem Treibgut-Ensemble tätig. 2023 erhielt sie den Kulturförderpreis des Bezirks Mittelfranken.
Optickle
gehören seit den frühen 1990er Jahren zu den Pionieren der VJ Szene: Sie sind Mitbegründer bei Mouthwatering Club Nights, Contemporary Culture Convention, Dub Quest, Tourneen mit Züri West, Mich Gerber und Lunik und arbeiten spartenübergreifend in den Bereichen Media Art, Film, Szenografie, Performance und Animation.
Freitag, 11. Dezember 2026
19:30 Uhr
Stadtmuseum, Museumsstraße 1
Eintrittspreise
Vorverkauf: 17,- €/erm.* 14,- €
Abendkasse: 19,- €/erm.* 16,- €
*Ermäßigung gilt für Kinder, Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Inhaber:innen des Schwabach-Passes, der Kulturkarte oder der Schwabach-Ehrenkarte und für Menschen mit Behinderung (ab GdB von 50); mit B-Vermerk im Ausweis freier Eintritt für deren Begleitperson.
Der Kartenvorverkauf** beginnt in Kürze:
- online*** über www.reservix.de
- vor Ort im Bürgerbüro im Rathaus, beim Schwabacher Tagblatt und im Ticket-Paradise im ORO-Einkaufszentrum
- sowie überregional an allen VVK-Stellen von Reservix
Bitte nutzen Sie den Vorverkauf – mögliche Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Einlass ist ab 18:30 Uhr.
** Eintrittskarten sind grundsätzlich von Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen. Muss eine Veranstaltung durch den Veranstalter abgesagt werden, können Sie Ihre Karten ausschließlich dort zurückgeben, wo Sie sie gekauft haben.
*** Bitte beachten Sie, dass beim Online-Kartenkauf eine Service-Gebühr anfällt. Diese wird vom Ticketanbieter Reservix erhoben, der mit der Abwicklung des Online-Kartenkaufs beauftragt ist, und kommt nicht dem Veranstalter zugute.

