Stadtportal Schwabach

Romantik Plus: Brahms, Henselt, Glanert

Konzert des Sinfonieorchesters der Hochschule für Musik Nürnberg, Solist: Daniel Grimwood
am 22. November 2019 im Markgrafensaal

Zum dritten Mal gastiert das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Nürnberg unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt in Schwabach. Nach zwei beeindruckenden Konzerten in den Jahren 2017 und 2018, wagen sich die jungen Musikerinnen und Musiker im Herbst nun an das schwierige, aber äußerst hörenswerte Klavierkonzert in f-moll, op. 16, des in Schwabach geborenen Komponisten Adolph von Henselt. Weiterhin stehen die Brahms-Fantasie von Glanert und die 2. Sinfonie von Johannes Brahms auf dem Programm.

Programm

Johannes Brahms als zentrale Figur der romantischen Musik (kontrastiert von Wagner und Bruckner) steht auch im Mittelpunkt des Konzerts des Sinfonieorchesters der Hochschule für Musik Nürnberg in Schwabach. Zu hören ist seine berühmteste Sinfonie, die heitere Zweite.


Adolph von Henselts Klavierkonzert f-Moll op. 16, eine seiner anspruchsvollsten Kompositionen, wurde von Clara Schumann 1845 noch vom Manuskript und unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt und zählte bis Anfang des 20. Jahrhunderts zum Standartrepertoire von Pianisten. Henselts Einfluss insbesondere auf die russische Romantik kann nicht hoch genug bewertet werden.
Der Solist des Abends, der britische Klaviervirtuose Daniel Grimwood, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Henselts Werk einer breiteren Öffentlichkeit wieder erlebbar zu machen.


Dieses ganz spezielle Programm wird eröffnet mit der Brahms-Fantasie für großes Orchester von Detlev Glanert, dessen klangvolle Musik an der Nürnberger Hochschule schon öfter aufgeführt wurde, zuletzt beim großen Opernprojekt „Scherz, Satire“.

23. LesArt – Kenah Cusanit liest „Babel“

Kenah Cusanit, geboren 1979, lebt in Berlin, schreibt genreübergreifend. Für ihre Essays und Gedichte wurde die Altorientalistin und Ethnologin bereits mehrfach ausgezeichnet. Ihr Debütroman „Babel“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert und erhielt den Uwe-Johnson-Förderpreis 2019.

1913, unweit von Bagdad. Der Archäologe Robert Koldewey leidet ohnehin schon genug unter den Ansichten seines Assistenten Buddensieg, nun quält ihn auch noch eine Blinddarmentzündung. Die Probleme sind menschlich, doch seine Aufgabe ist biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident bahnt sich gerade ein Umbruch an, der die Welt bis in unsere Gegenwart hinein erschüttern wird. Wie ein Getriebener dokumentiert Koldewey deshalb die mesopotamischen Schätze am Euphrat; Stein für Stein legt er die Wiege der Zivilisation frei – und das Fundament des Abendlandes.

Kenah Cusanits erster Roman ist Abenteuer- und Zeitgeschichte zugleich – klangvoll, hinreißend, klug.

 

„Ein spektakuläres Debüt… Ein Buch turmhoch allem überlegen, was sonst in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur diesen Frühling erscheint“. (Denis Scheck, „Druckfrisch“ – ARD)

 

Samstag, 9.11.19, 20 Uhr, Bürgerhaus, Saal, Königsplatz 33a

Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK, 8,50 / 4,50 € Abendkasse

 

Hier geht es zum Gesamtprogramm:

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Die LesArt 2019 findet vom 2. bis 10. November statt. Karten gibt es im Bürgerbüro im Rathaus, beim Schwabacher Tagblatt, auf reservix.de sowie an der Abendkasse.

Kartenvorverkauf ab 5.10.2019

 

Online-Tickets

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23. LesArt – Saša Stanišić liest „Herkunft“ - Lesung wird in Markgrafensaal verlegt

Aufgrund großer Nachfrage wird die Lesung von Saša Stanišić am 7. November in den Markgrafensaal verlegt. Karten sind in Kürze wieder im Bürgerbüro, online unter Reservix und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen verfügbar. Bereits gekaufte Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter der Nummer 09122 860-305 oder schreiben Sie eine e-Mail an kulturamt@schwabach.de

 

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit „Vor dem Fest“ gelang Stanišić erneut ein großer Wurf; der Roman war ein SPIEGEL-Bestseller und ist mit dem renommierten Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Für seinen Roman "Herkunft" erhielt Saša Stanišić im Oktober den Deutschen Buchpreis 2019.

O-Ton Stanišić: „Dieses Buch ist ein Roman und doch keiner, eine Autobiografie und doch keine: Herkunft ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh. ‚Herkunft‘ ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. ‚Herkunft‘ ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist.“

Donnerstag, 7.11.19, 20 Uhr, Markgrafensaal, Ludwigstraße 16

Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK, 8,50 / 4,50 € Abendkasse

 

Hier geht es zum Gesamtprogramm:

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Die LesArt 2019 findet vom 2. bis 10. November statt. Karten gibt es im Bürgerbüro im Rathaus, beim Schwabacher Tagblatt, auf reservix.de sowie an der Abendkasse.

Kartenvorverkauf ab 5.10.2019

 

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23. LesArt – Tanja Maljartschuk: Lesung am Dienstag, 5. November

Bitte beachten: Leider hat sich ein Fehler in das LesArt-Programm eingeschlichen.

Die Lesung von Tanja Maljartschuk  findet am Dienstag, den 5. November um 20 Uhr im Bürgerhaus statt

und nicht wie ursprünglich bekanntgegeben am 6. November.

 

Tanja Maljartschuk, 1983 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine geboren, studierte Philologie an der Universität Iwano-Frankiwsk und arbeitete nach dem Studium als Journalistin in Kiew. 2009 erschien auf Deutsch ihr Erzählband „Neunprozentiger Haushaltsessig“, 2013 ihr Roman „Biografie eines zufälligen Wunders“ und 2014 „Von Hasen und anderen Europäern“. 2018 erhielt sie für den Text „Frösche im Meer“ in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die Autorin schreibt regelmäßig Kolumnen für die Deutsche Welle (Ukraine) und für ZEIT Online und lebt seit 2011 in Wien.

Es sind zwei Zeitebenen, die die Autorin gegenüberstellt. Die Erzählerin des Romans ist Studentin – nach unglücklichen Beziehungen aus der Bahn geworfen. Angstzustände führen dazu, dass sie kaum noch die Wohnung verlässt. Sie findet Orientierung und Halt in einer historischen Figur, die für die Geschichte der Ukraine eine große Rolle spielte: dem Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj. Ihre Geburtstage liegen auf den Tag genau 100 Jahre auseinander. Lypynskyj setzte sich zeitlebens für die Unabhängigkeit der Ukraine ein. Nun sucht sie in dessen Vergangenheit nach Spuren, um besser mit ihrer eigenen Gegenwart zurechtzukommen. Kann das gelingen?

Dienstag, 5.11.19, 20 Uhr, Bürgerhaus, Saal, Königsplatz 33a

Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK, 8,50 / 4,50 € Abendkasse

 

Hier geht es zum Gesamtprogramm:

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Die LesArt 2019 findet vom 2. bis 10. November statt. Karten gibt es im Bürgerbüro im Rathaus, beim Schwabacher Tagblatt, auf reservix.de sowie an der Abendkasse.

Kartenvorverkauf ab 5.10.2019

 

Online-Tickets

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23. LesArt – Denis Scheck und Anne-Dore Krohn feiern Theodor Fontanes 200. Geburtstag

Die Literaturkritiker Anne-Dore Krohn und Denis Scheck feiern Fontane in einer mitreißenden literarischen Revue, zeigen ihn in seiner Komplexität und seinen Widersprüchen: den Barrikadenkämpfer von 1848 und Wendehals wenige Jahre später, den Journalisten und Balladendichter, den Militärschriftsteller und Wanderer durch die Mark Brandenburg. Vor allem aber zeigen sie den Schöpfer von Effi Briest und Dubslav von Stechlin, von Jenny Treibel und Schach von Wuthenow, von Figuren also, die unvergesslich sind.

Denis Scheck (*1964 in Stuttgart) studierte Zeitgeschichte und Literaturwissenschaft. 20 Jahre lang war er Literaturredakteur im Deutschlandfunk, heute arbeitet er als freier Kritiker und Moderator unter anderem in der Sendung „lesenswert“ im SWR. Seine ARD-Literatur-Sendung „Druckfrisch“, für die er den Deutschen Fernsehpreis erhielt, ist mittlerweile Kult!

Anne-Dore Krohn (*1977 in Berlin) arbeitet als Literaturredakteurin beim Kulturradio vom rbb. Sie hat Literaturwissenschaften studiert und zunächst als freie Autorin für verschiedene Medien gearbeitet, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die ZEIT. Sie gehört zum Moderatorenteam des Erlanger Poetenfestes.

Sonntag, 3.11.19, 11 Uhr, Bürgerhaus, Saal, Königsplatz 33a

Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK, 8,50 / 4,50 € Vormittagskasse  

 

Hier geht es zum Gesamtprogramm:

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Die LesArt 2019 findet vom 2. bis 10. November statt. Karten gibt es im Bürgerbüro im Rathaus, beim Schwabacher Tagblatt, auf reservix.de sowie an der Abendkasse.

Kartenvorverkauf ab 5.10.2019

 

Online-Tickets

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Kontaktinfos

Adresse

Kulturamt Schwabach
Kulturhaus
Königsplatz 29 a
91126 Schwabach

kulturamt@schwabach.de
09122 860-305

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