Stadtportal Schwabach

Corona aktuell

Derzeit gelten in ganz Bayern weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. In öffentlichen Verkehrsmitteln, bei der Stadtverwaltung und im Einzelhandel müssen FFP2-Masken getragen werden. In den kommenden Wochen treten in verschiedenen Bereichen Erleichterungen in Kraft. Weiterlesen

Aktuelle Fallzahlen (RKI)

Online-Terminvereinbarung für Meldeamt, Passamt und Kfz-Zulassung

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Vor 1700 Jahren ist erstmals jüdisches Leben in Deutschland urkundlich erwähnt worden. Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 erlaubt jüdischen Einwohnern in Köln, Ämter zu übernehmen. Dies ist der älteste Beleg für jüdisches Leben nördlich der Alpen.

Festjahr 2021

Dieses Jubiläum ist Anlass für ein bundesweites Themenjahr. Zahlreiche Veranstaltungen machen die Vielfalt jüdischen Lebens in Geschichte und Gegenwart sichtbar und setzen damit auch ein Zeichen gegen den erstarkenden Antisemitismus.
Die Stadt Schwabach beteiligt sich an dem Themenjahr mit unterschiedlichsten Veranstaltungen und Projekten, um auf ihre bis ins Mittelalter hineinreichende jüdische Geschichte aufmerksam zu machen.

Vielfältiges Bildungs- und Kulturangebot in Schwabach

In Kooperation von Heimatpflege, Stadtmuseum und Stadtarchiv sollen Infotafeln das einstige jüdische Leben in Schwabach an ausgewählten Orten in der gesamten Innenstadt vergegenwärtigen.
Darüber hinaus bieten unter der Koordination des Kulturamtes sämtliche städtische Kultureinrichtungen Schwabachs ein breit gefächertes Bildungs- und Kulturangebot zu jüdischem Leben gestern und heute - darunter das Jüdische Museum Franken, das Stadtmuseum, die Stadtbibliothek, die Adolph von Henselt-Musikschule, die Volkshochschule, das Stadtarchiv und das Tourismusbüro.

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Alle Termine im Überblick:

(Stand: 01.03.2021 , Änderungen vorbehalten)

Das Programm befindet sich in der Planung und wird weiterhin ergänzt.

13. Juni 2021, Synagogengasse
Synagogengassenfest

ab 13. Juni 2021, Stadtgebiet
Infotafeln „Jüdisches Leben in Schwabach“ an ca. 25 Standorten
Mehr Infos dazu HIER

Ende September, Bürgerhaus
Lehrerkonzert der Adolph von Henselt-Musikschule mit dem Schwerpunkt „jüdische Musik“

7. Oktober 2021, 19 Uhr, Stadtmuseum
"Dufte, Jubel, Tacheles!" Wie kommt Hebräisches, Jüdisches, Jiddisches in unsere Alltagssprache?
Ein heiteres Programm mit viel Musik und den "Streifenhörnchen" (Rolf-Bernhard Essig & Franz Tröger)
weitere Infos und Anmeldung über die vhs

10. Oktober 2021, 14 Uhr, Haupteingang des Rathauses
"1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"
Stadtführung mit Frau Kaiser-Biburger
weitere Infos und Anmeldung über das Tourismusbüro

21. Oktober 2021, 19:30 Uhr, Stadtmuseum
"Die Billy-Joel-Story"
Gesprächskonzert mit dem Nürnberger Autor Steffen Radlmaier sowie den Musikern Stefan Angele und Werner Kandzora
weitere Infos und Anmeldung über die vhs

7. November 2021, 14 Uhr, Haupteingang des Rathauses
"1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"
Stadtführung mit Frau Kaiser-Biburger
weitere Infos und Anmeldung über das Tourismusbüro

7. November 2021, 19:30 Uhr, Bürgerhaus oder Markgrafensaal
Mirna Funk liest aus „Zwichen Du und Ich“
im Rahmen der LesArt Schwabach

8. November 2021, 19:30 Uhr, Bürgerhaus oder Markgrafensaal
Lena Gorelik liest aus „Wer wir sind“
im Rahmen der LesArt Schwabach

9. November 2021
Schullesungen mit Lena Gorelik

18. November 2021, 19:30 Uhr, Evangelisches Haus
„Tikkun ha-Olam – die Welt in Ordnung bringen. Chancen und Herausforderungen in den Beziehungen von Juden und Christen“
Vortrag und Möglichkeit zum Gespräch mit Dr. Axel Töllner, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den christlich-jüdischen Dialog
Mehr Infos dazu HIER

Ende November 2021, Bürgerhaus
Schülerkonzert der Adolph von Henselt-Musikschule mit dem Schwerpunkt „jüdische Musik“

ortung 12. (7. bis 22. August 2021)

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Zum zwölften Mal lädt die Stadt Schwabach zur Kunstbiennale "ortung" ein. Das besucherstarke Kunstfest hat sich zu einer festen Größe der regionalen und überregionalen Szene etabliert, das die ganze Stadt in seinen Bann zieht. Zwei Wochen lang durchbricht ortung den urbanen Alltag und öffnet – in Kellergewölben, Kirchen, ehemaligen Ladengeschäften, auf öffentlichen Plätzen und Grünflächen – Räume der künstlerischen Auseinandersetzung. Dabei knüpft ortung an Schwabachs Tradition als Goldschlägerstadt an und stellt die Kunsttage unter das Motto »Im Zeichen des Goldes«

Februar 2021:

Auch wenn momentan wenig Kultur möglich ist – im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für ortung 12. bereits auf Hochtouren!
Dieses Jahr haben sich über 400 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland um die Teilnahme an ortung 12. beworben. Eine fachkundige Jury hat Ende Januar daraus zwanzig Teilnehmende ausgewählt. Sobald es wieder möglich ist, werden die zwanzig Künstlerinnen und Künstler nach Schwabach eingeladen, um vor Ort ihre Ausstellungs-Orte für die Schwabacher Kunstbiennale auszuwählen.
Im Sommer werden sie dann einen abwechslungsreichen und überraschenden Kunstparcours in der Schwabacher Innenstadt gestalten und an viele Schwabacher Orte und Nichtorte führen. Neben bewährten Räumen und Plätzen werden sich auch neue Locations im Angebot finden. Es wird spannend!

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Das aus Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst und Kulturpolitk bestehende Juryteam für ortung 12.


Zur Teilnahme am Künstlerwettbewerb

Jean-Philippe Baratier (1721-1740)

Schwabachs Wunderkind

Denkt man an Wunderkinder, dann fallen einem Mozart und Salzburg ein, weniger der Sohn eines reformierten Pfarrers mit französischen Wurzeln und die kleine fränkische Stadt Schwabach. Und doch gab es im 18. Jahrhundert ein Schwabacher Wunderkind: Jean-Philippe Baratier.

Baratiers Leben

Jean-Philippe Baratier wird am 19. Januar 1721 als Sohn von Hugenotten im Haus Boxlohe 9 im heutigen Franzosenviertel geboren. Er fällt schon mit drei Jahren dadurch auf, dass er fließend lesen kann. Als sechsjähriger beherrscht er Deutsch, Französisch, Latein, Griechisch und Hebräisch. Seine außergewöhnliche Begabung macht Jean-Philippe in akademischen Kreisen weit über Schwabach hinaus bekannt. Neben seinem Interesse für Sprachen, für die Antike sowie Naturrecht begeistert er sich vor allem für Astronomie und Mathematik. Jean-Philippe Baratier studiert Jura und hält Vorlesungen über Astronomie. Selbstbewusst veröffentlicht er zahlreiche Publikationen und wagt es den Akademien in London, Paris und Berlin Vorschläge zur Lösung derzeitiger Problemstellungen zu machen.
Sicher hätte man noch viel von ihm gehört, doch im Alter von 19 Jahren stirbt Jean-Philippe Baratier 1740 in Halle, nach langjähriger Krankheit wohl an Krebs.


Baratier zum 300. - Aktionen im Jahr 2021

Schwabach als Geburtsstadt Baratiers nimmt das Jubiläum zum Anlass sein Wunderkind vielfältig zu würdigen:

Zu seinem 300. Geburtstag am 19.01.2021 widmet die Stadt diesem wohl außergewöhnlichsten jungen Mann der Stadtgeschichte den Baratier-Weg. Neben der Benennung eines Weges im Franzosenviertel mit seinem Namen wird das Thema „Hugenotten“ im Allgemeinen und „Baratier“ im Besonderen mit mehreren Vorträgen und Führungen beleuchtet werden. Am 18. Juni 2021 wird der Romanist Prof. em. Dr. Günter Berger einen Festvortrag halten, der das Leben des Wunderkinds zum Thema hat.
Für Kinder und Familien wurde die „Stadtrallye mit App und Jean-Philippe“ entwickelt - eine interaktive Stadtrallye mit 18 Stationen, bei der der junge Jean-Philippe durch Schwabachs Altstadt führt und spannende Fragen rund um die Geschichte der Stadt stellt.
Mitte März wird vor der Franzosenkirche eine Bronzeplastik von Baratier enthüllt, die das Wunderkind dauerhaft ins Stadtbild integrieren wird.

 


Alle kommenden Veranstaltungen im Überblick

(Stand: 17.02.2021, Änderungen vorbehalten)


Mitte März 2021:
Enthüllung der Bronzeplastik von Jean-Philippe Baratier vor der Franzosenkirche

21. März 2021:
Stadtführung von Heimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger
„Jean-Philippe Baratier – Das Wunderkind und die Toleranz der Religionen“ (weitere Infos und Anmeldung über das Tourismusbüro)
Weitere Termine: 30. Mai und 11. Juli 2021

29. April 2021:
Vortrag von Prof. Dr. Eckart Liebau, Uni Erlangen-Nürnberg
"Wunderkinder - Höchstbegabung als pädagogisches Problem" (weitere Infos und Anmeldung über die vhs)

1. Mai 2021:
Stadtführung von Klaus Huber und Ulrich Distler
„Die Geschichte der Hugenotten in Schwabach und der 300. Geburtstag Jean-Philippe Baratiers“ (weitere Infos und Anmeldung über die vhs)

18. Mai 2021:
Vortrag des Historikers Eugen Schöler
"Erinnerungen an die Hugenotten in Schwabach" (weitere Infos und Anmeldung über die vhs)

18. Juni 2021:
Festvortrag Prof. em. Dr. Günter Berger, Uni Bayreuth
„Jean-Philippe Baratier – ‚Exempel einer schleunigern und zugleich weitläufigern Gelehrsamkeit‘" (weitere Infos und Anmeldung über die vhs)


Hier geht es zum Flyer mit einer Übersicht aller Veranstaltungen anlässlich Baratier in 2021
(Bitte beachten Sie, dass mehrere Termine aus dem Flyer bereits verschoben und neu gesetzt wurden. Der aktuelle Überblick siehe oben)

 {gallery}Baratier{/gallery}


App: „Stadtrallye mit App und Jean-Philippe“ - ein spaßiges Abenteuer für Kids von 6 - 13 Jahren

Mit 18 Stationen wurde die App als Stadtrallye von dem Medienpädagogen Jörg Schreiber entwickelt und von der Kommunikationsdesignerin Sonja Gagel illustriert. Unter www.locandy.com kann die App direkt und kostenlos heruntergeladen werden (iOS und Android). Sie ist auch in der neuen Schwabach Card App unter „Infos“ zu finden.

Die App ist ab Januar herunterzuladen und bietet Kindern von ca. sechs bis elf und ganzen Familien eine kurzweilige Rallye durch die Schwabacher Innenstadt, vom Rathaus, den Schönen Brunnen zum Franzosenviertel – und für Fleißige bis zum Museum.

Hier geht es zum Flyer der App mit einer Beschreibung für Kinder und Anleitung für Eltern

 


Bronzeplastik

Besonders sichtbar aber wird Baratier in einer Bronzeplastik des Künstlers Hans-Peter Widrig, die ab Mitte März vor der Franzosenkirche ihren Platz finden wird.
Sie zeigt Baratier als Kind mit einem Buch auf den Schoß. Eine Tafel informiert über den Dargestellten und die Hugenotten in Schwabach.
Widrig (geb. 1945 in Küssnacht/Schweiz) hat sich ausgiebig mit Baratier beschäftigt und porträtiert ihn lesend als kleinen Jungen, denn Lesen ist die wichtigste Voraussetzung, die ihm hilft, das viele Wissen anzuhäufen, das ihn später so berühmt macht.

Hanspeter Widrig ist freischaffender Bildhauer und studierte nach seiner Ausbildung zum Steinmetz Bildhauerei in München, Mailand und Nürnberg. Er lebt seit 1970 in Stein und ist Mitglied des Schwabacher Künstlerbundes.

Finanziell ermöglicht wird die Bronzeplastik durch die Bürgerstiftung Unser Schwabach, die Maschinenfabrik NIEHOFF GmbH & Co. KG, das Lions Hilfswerk Schwabach, die Stadt Schwabach, die Stadtwerke Schwabach, den Geschichts- und Heimatverein Schwabach, die Raiffeisenbank Roth-Schwabach und die evangelisch-reformierte Gemeinde Schwabach und die Schwabacher Stiftung Bildung und Kunst.

 


 

Corona-Hilfe: Soforthilfen und Unterstützungsmaßnahmen für den Kulturbereich

Im Folgenden finden Sie eine Link-Sammlung in Zusammenhang mit Corona (nicht nur) für den Kulturbereich. Für die Inhalte der verlinkten Seiten übernehmen wir keine Verantwortung.
Diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – wegen der sich ständig verändernden Situation können wir weder Vollständigkeit noch Aktualität der Informationen garantieren.

 

 

 


- - -  AKTUELL - - -

Hilfe für Schwabacher Kulturschaffende

Die Schwabacher Stadtratsmitglieder unterstützen in einer Hilfsaktion über Parteigrenzen hinweg Schwabacher Künstlerinnen und Künstler. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich an der Aktion beteiligen.

Mehr dazu HIER

 


Künstler sollen Zuschuss von 3000 Euro bekommen

Der Freistaat baut seine Hilfen in der Corona-Krise weiter aus - insbesondere für in Not geratene Künstler und die Kulturszene. Bisher sei diese Gruppe nämlich durch jedes Raster der Hilfen gefallen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in seiner Regierungserklärung im Landtag. Deshalb werde sich der Freistaat dem Konzept von Baden-Württemberg anschließen. Dort erhielten die Künstler für die kommenden drei Monate 1000 Euro monatlich als Unterstützung. Das koste ungefähr 100 Millionen Euro.
Gedacht ist das Geld für Künstler, Musiker, Schauspieler, Kabarettisten und viele mehr, die in die Künstlersozialkasse einzahlen. Das seien im Freistaat etwa 30 000 Menschen, sagte Söder. Nicht alle hätten die besten Fernsehhonorare, aber wegen der Veranstaltungsabsagen das Problem, dass ihre Honorare ohne Ersatz ausfielen. "Ganz ehrlich. Ich finde, dass es nicht richtig ist, da nur Hartz-IV als Alternative anzubieten", sagte Söder. Auch wäre dies einem Kulturstaat wie Bayern nicht angemessen.

Hier finden Sie weitere Informationen des Bayr. Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst



Bayern & Mittelfranken

Bundesebene

Informationen und Möglichkeiten von Gewerkschaften, Verbänden und Versicherungen


Link: Weitere Institutionen und Organisationen, die Finanzhilfen für Kulturschaffende bereitstellen oder Projektaufrufe im Kontext von Corona gestartet haben, finden Sie hier.

 

Aktuelle 7-Tage-Inzidenz

7-Tage-Inzidenzwert im
Stand: (Robert-Koch-Institut (RKI), dl-de/by-2-0)
35 
50 

Kontaktinfos

Adresse

Kulturamt Schwabach
Kulturhaus
Königsplatz 29 a
91126 Schwabach

kulturamt@schwabach.de
09122 860-305

Veranstaltungskalender

Angaben ohne Gewähr: Bitte fragen Sie im Zweifelsfall beim Veranstalter nach, ob die Veranstaltung stattfindet.

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