Stadtportal Schwabach

GameON2025 - spielend zur Kulturhauptstadt: Wer spielt mit?

Worum geht's?

2019 findet in Nürnberg und der Region das "local based game"-Projekt gameON2025 statt. Mit am Start sind Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Schwabach und der Landkreis Roth. An jedem dieser Orte gibt es Jugendliche und junge Erwachsene, die gemeinsam als Gruppe ein digitales Spiel bauen. Ein "local based game" funktioniert ortsbasiert, das heißt die eigene Umgebung wird zur Spielkulisse. Mittels einer App können Aufgaben und Rätsel zu selbst gewählten Orten entwickelt werden.

Die Spiele werden an mehreren Tagen in Workshops gebaut. Dort können alle Teilnehmer*innen ihre Ideen einbringen und den Spielinhalt mitgestalten – so entsteht eine spannende Story für das Spiel. Beim Bauen des digitalen Spiels lernen die Teilnehmenden Grundlagen des Game Designs und der Spieleentwicklung kennen. Am Ende der Workshops hat jede Gruppe ein digitales, ortsbasiertes Spiel gebaut, das kostenlos heruntergeladen und an dem jeweiligen Ort gespielt werden kann.

​Kommunale Jugendarbeit, Stadtjugendring und Kulturamt laden junge Menschen ab 14 Jahren dazu ein, mitzumachen und unter professioneller Anleitung ein digitales Spiel für Schwabach zu entwickeln.

In ganztägigen Workshops werden die Grundlagen des Game-Designs vermittelt, Geschichten und Rätsel zu verschiedenen Orten in der Stadt entwickelt und anschließend in einem digitalen Spiel zusammengefügt,  das nach Fertigstellung für jede*n Smartphone-Besitzer*in über eine kostenlose App in der Stadt spielbar sein wird.

Die Workshops-Termine für Interessierte:

06.03.2019 + 07.03.2019

16.03.2019 + 17.03.2019

06.07.2019 + 07.07.2019

Zum Teilnehmen oder bei Fragen wendet euch an: kommunale-jugendarbeit@schwabach.de oder telefonisch an 09122 860-436.

Andreas Kopp – Im Bauch des Walfisch

Sonderausstellung im Stadtmuseum Schwabach

Andreas Kopp – Im Bauch des Walfisch (16.12.2018 - 03.03.2019)

Was mag uns wohl erscheinen, würden wir uns plötzlich in der dunklen Schattenwelt eines Walfischbauches wiederfinden? Worüber reflektieren wir, an wen erinnern wir uns, welche willkürlichen Bilder, welche Träume, Hoffnungen, Ängste drängen sich uns auf?

Das sind Fragen, denen Andreas Kopp in der eigens für das Stadtmuseum Schwabach konzipierten Ausstellung „Im Bauch des Walfisch“ nachspürt. Die biblische Erzählung von Jona und dem Wal dient dabei als die Klammer, innerhalb derer sich Künstler und Betrachter der Ausstellung überblenden; können sich doch beide gleichermaßen in der Person des flüchtigen Jona wiederfinden: Ein Mensch, ein Flüchtiger, der mit Autoritäten hadert und sich zugleich der Verantwortung zu entziehen sucht, voller ängstlichem Eigensinn und Hochmut, doch nur schwer zu Einsicht oder gar Umkehr zu bewegen, und sich in der Abgeschiedenheit des Walfischbauches einrichtet.

Dieser Bauch des Fisches muss kein physikalischer, kein realer Ort sein, es kann auch einen seelischen Raum bedeuten; das Phänomen „der inneren Emigration“, den Rückzug aus einer überfordernden Welt, ein Verstecken vor Verantwortung und Scheitern. Doch die Geschichte des Jona geht darüber hinaus: es gewährt in der aquatischen Abgeschiedenheit gleichzeitig Zeit zum Umdenken, zur (Selbst-)Analyse bis hin zum erlösenden Ausgespieenwerden als „zweite Chance“. Untergang und Überleben, Selbstaufgabe und Einsicht, kaum eine Interpretation der Lehrerzählung, welches sich nicht nur in einer dramatischen Gegenwart im Allgemeinen, sondern auch in unserer persönlichen Lebenserfahrung im Besonderen verorten liesse.

Die Ausstellung schickt den Betrachter mit Werken in unterschiedlichsten Formaten und aus verschiedensten Materialen auf eine abwechslungs- und spannungsreiche Reise durch den Bauch des Fisches und zu sich selbst. Als besonders sind dabei zu nennen: die Verwendung von Metall als Untergrund, welcher gestaucht wie zerknittertes Papier anmutet; kleine Bleiflächen, wie vom Sturm zerzaust, rostig in die Metallflächen eingearbeitete Bildelemente, Arbeiten, denen zugleich ein praktischer Nutzen innezuwohnen scheint bis hin zu gerissenen oder gar bestickten Papierarbeiten, eine Vielzahl von Techniken, die durchaus ein Alleinstellungsmerkmal des Künstlers darstellen und die sich in vielen seiner Arbeiten wiederfinden. So auch in seinem Beitrag zur Ortung IX im Jahr 2015 „Dem unbekannten Broker“, der seitdem im Foyer des Bürgerhauses zu sehen ist. Der 1959 in Amsterdam geborene und heute in Paderborn lebende Andreas Kopp ist für Schwabach also kein Unbekannter.


Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Nicht geöffnet am 24./25./31.12. und 01.01.


Eintritt: € 5,00, ermäßigt € 2,50

Tiptoi-Ferienprogramm in der Stadtbibliothek!

Am Donnerstag, den 7. März 2019, laden wir wissbegierige Kinder und Eltern herzlich dazu ein, in der Bibliothek brandneue tiptoi-Bücher zu entdecken und auszuprobieren, sich auf eigene Faust auf eine Forscher-Rallye zu begeben oder beim Rätsellösen Erfindungsreichtum zu beweisen. Das Bibliotheksteam steht beim Forschen natürlich beratend zur Seite. Eine Anmeldung ist nicht nötig; die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: 10-16 Uhr

Ort: Stadtbibliothek, 2. Obergeschoss

museomusicale VII: Doppelportrait

Rebecca Trescher und Peter Fulda im musikalischen Dialog

Mit Rebecca Trescher und Peter Fulda präsentiert "museomusicale" zwei der profiliertesten Komponist*innen der Metropolregion in einem doppelten Portraitkonzert.
Auf dem Programm stehen aktuelle Kompositionen, die eine musikalische Vision jenseits aller Stilschubladen verfolgen. Trescher und Fulda finden in diesem befreiten künstlerischen Feld je eigene Ausdrucksformen, Klangfarben und Gestalten. Den weit atmenden Melodiebögen in opulenten Farben von Rebecca Trescher stehen Peter Fuldas expressive, pittoreske Gesten gegenüber.
Die beiden sehen sich nicht in künstlerischer Konkurrenz, sondern bauen auf gegenseitige Inspiration - und haben bereits bei einigen Ensembles und CD-Produktionen fruchtbar kooperiert.
Ein erlesenes Ensemble von Metropolmusikern begibt sich auf die abenteuerliche Reise zwischen diesen beiden Klangwelten, gut gerüstet mit artikulatorischer Delikatesse, dem Willen zum Groove und vorurteilsloser Neugier.

Rebecca Trescher (*1986 in Tübingen)

studierte Jazzklarinette und Komposition an den Musikhochschulen in Nürnberg und München, war Mitglied des Bundesjazzorchesters und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit mit eigenen Ensembles. Insbesondere mit ihrem „Ensemble 11“ hat sie sich als markante Stimme in der deutschen Jazzlandschaft etabliert.


„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (FAZ)

Peter Fulda (*1968 in Schwabach)

ist einer der wenigen dezidierten Jazz-Komponisten, deren Schaffen im strengen Sinne als „umfassend“ bezeichnet werden kann. Neben ca. 400 Kompositionen und 200 Arrangements für kleine, mittlere und große Jazz-Ensembles schrieb er Werke für Symphonieorchester, Chöre, Bühnenmusiken, elektronische Musik, ein Oratorium und eine Oper.

„Es lohnt sich, die Ohren zu spitzen für die immense Klangvielfalt, die vielen kleinen schwingenden Nuancen und Obertöne, für die Finesse seiner polyrhythmischen, ungemein groovenden Flechtwerke und spannenden kompositorischen Bögen“ (BR)

 

museomusicale

Hinter dem Titel „museomusicale“ verbirgt sich seit Anfang 2016 eine ganz besondere Konzertreihe des Kulturamtes Schwabach, die frische musikalische Ideen und Projekte präsentiert. Im intimen Rahmen des Schwabacher Stadtmuseums erwartet die Besucher ein außergewöhnlicher Musikabend allererster Güte. Wie immer verspricht das Label MetropolMusik Nürnberg außergewöhnlichen Musikgenuss.


Veranstalter: Stadt Schwabach, Kulturamt

TAXXI Tango XXI (ARG/FR) - Tango Nuevo im Septett bei Ritmos Latinos

TAXXI Tango XXI ist ein modernes Tango-Orchester des 21. Jahrhunderts – daher das „XXI“ im Namen. Mit eigenen Kompositionen, der Neuinterpretation von Tangos des 21. Jahrhunderts sowie des letzten Jahrhunderts kleiden sie die Musik in ein modernes Gewand. Ohne dabei die enge Bindung zur Tradition der „Milongas“, der klassischen Tangolokale von Buenos Aires, zu verlieren. Also Tanzschuhe nicht vergessen!

TaXXI Papas logo web

Taxxi Tango XXI ist nicht nur ein Tango-Orchester, sie sind vor allem auch Wegbegleiter: Um zu sich selbst zu finden und sich in der Tango-Musik und im Tanz auszudrücken – mit aller Kraft, Energie, Schroffheit und Sanftmut, die eine chaotische Welt mit sich bringt. In ihrer Musik eilen die sieben Musiker gleichsam durch die Straßen großer Städte, immer im schnellen Schritt der „Großstädter“, die dabei ihre persönliche Geschichten erzählen.

Im Jahr 2013 hat Pablo Gignoli TAXXI TANGO XXI gegründet. Der Bandoneonist, Komponist und Arrangeur wird dabei von einem „Blumenstrauß“ exzellenter, junger Musikerinnen und Musikern aus Argentinien und Frankreich begleitet: Anne le Pape (Geige), Romain de Mesmay (Viola), Verónica Votti (Violoncello), Lucas Eubel (Kontrabass), Berivan Sart (Piano) und dem charismatischen Sänger und Komponisten Sebastián Rossi.

TAXXI Tango XXI zündet ein Feuerwerk des Tango Nuevo, eine dynamisch-lebendige Musikrichtung, die Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese genauso viel zu verdanken hat, wie Nirvana oder Led Zeppelin.

        

 

 

 

Zeit: Sonntag, 23.06.2019, 17:00 Uhr / Einlass 16:00 Uhr,

Beginn Schnupperkurs 16 Uhr

Ort: Apothekersgarten Schwabach (Innenstadt), Königsplatz 33a, 91126 Schwabach;

bei schlechtem Wetter im Bürgerhaus

Das Konzert ist teilbestuhlt – kein Sitzplatzanspruch.

Eintritt: 15 Euro / 12 Euro.

VVK: Bürgerbüro (Tel. 09122 860-0) 

online in Kürze

 Corazon de TangoTaXXI Nuevo stencil web

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Kontaktinfos

Adresse

Kulturamt Schwabach
Kulturhaus
Königsplatz 29 a
91126 Schwabach

kulturamt@schwabach.de
09122 860-305

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