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Die Stadtverwaltung ist am Montag, 20. September, dem Montag des Schwabacher Herbsts, für den Besuchsverkehr ab 12 Uhr geschlossen. Der Container am Rathaus zur Ausgabe der Briefwahlunterlagen ist an diesem Tag von 8 bis 12 Uhr geöffnet, das Impfzentrum telefonisch unter 09122 875410 von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

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Plastik nach  „Der Junge im gestreiften Pyjama“, Karl-Dehm-Mittelschule

Schwabachs Schulen beteiligen sich an dem Festjahr

Literatur trifft Fantasie!

Von expressiver Ausdruckskunst bis zu identitätsorientierten Auseinandersetzungen - Schwabachs Schulen beteiligen sich aktiv an dem Festjahr

Gestaltungslust, Einfühlungsvermögen und Sachverstand sind gefragt: Angeregt durch die Stadtbibliothek entstehen an drei weiterführenden Schulen spannende und anspruchsvolle Kreativ-Projekte, die die Lehrkräfte zurzeit gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern entwickeln. Grundlage der Beschäftigung sind Jugendbücher, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema Nationalsozialismus widmen.

Der neunjährige Bruno weiß nichts von Endlösung oder Holocaust. Er weiß nur, dass er von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus umziehen musste, das in einer verlassenen Gegend liegt. - Kein Spielkamerad weit und breit. Dann lernt Bruno Schmuel kennen, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt: An der Karl-Dehm-Mittelschule entstehen anhand von John Boynes mehrfach preisgekröntem und verfilmtem Jugendroman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ figurale Plastiken, die an die expressionistischen Kunstwerke von Wilhelm Lehmbruck oder Alberto Giacometti erinnern und eindrucksvolle Stimmungsbilder von Leiden und Hoffnung wiedergeben (s. Bild).

Schüler der Staatlichen Fachoberschule dagegen nehmen sich u.a. die berühmten Jugend-Klassiker „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ und „Das Tagebuch der Anne Frank“ vor, spüren den unterschiedlichen Charakteren und ihren ganz persönlichen (Über-) Lebensgeschichten nach und geben den Opfern der Nationalsozialisten mit eigenen Tagebucheinträgen eine Stimme.

In dem Prosawerk „Mehr Schwarz als Lila“ der Gegenwartsautorin Lena Gorelik sorgt ein Kuss am wohl unpassendsten Ort der Welt, in Auschwitz, für ein Gefühls- und Beziehungschaos. – Zumal ein Foto der Szene im Netz kursiert. Den Neuntklässlern des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums bietet sich damit viel Raum für Diskussionen. Identitätsorientierte und medienreflexive Auseinandersetzungen finden statt. Zudem sind Lesungen aus Anne Franks „Tagebuch“, ein Quiz und eine Plakatausstellung geplant.

Die Präsentation der Ergebnisse ist für Oktober 2021 vorgesehen, je nach Lage analog oder/und digital.

Weitere Informationen unter www.schwabach.de/stadtbibliothek

 

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Weitere Informationen zu gegebener Zeit unter
www.schwabach.de/stadtbibliothek

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