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Öffnungszeiten des Bürgerbüros während der Sommerferien

Aufgrund mehrerer unaufschiebbarer Fortbildungsmaßnahmen schließt das Bürgerbüro an einigen Tagen in den Sommerferien bereits um 12 Uhr. Die Öffnungszeiten finden Sie hier in der Übersicht.

Foto von Doris Baum: sakral > profan > sakral
sakral > profan > sakral - Doris Baum
Doris Baum (Görlitz)

sakral > profan > sakral
Bilder von Mutter und Sohn

Präsentiert ist eine vielfältige Bilderschau, bestehend aus Gemälden, einem ge stalteten Objekt und symbolträchtigen „Beigaben“. Die Inszenierung mithilfe reli giöser Ikonographie, die spezifische Art der Malerei und die durch ihre formalen Brüche individuell werdenden Personen leben in ihrer eigenen Welt, deren Dar stellungen greifen offen Tabus auf.

Es stellt sich die Frage: Kann die Ungleichung von sakral und profan sich hier selbst aufheben?
Die Bilder transportieren in ihrer Malerei einen hohen Energie gehalt, der Realismus in der Darstellung und die typischen Farben einer klassi schen Ikonographie durchdringen den Betrachter förmlich; gerade religiöse Iko nografie steht seit der Gotik „im Zeichen des Goldes“, zwei Bilder der Künstlerin sind mit Schwabacher Blattgold belegt. Die Allegorien stellen einen eindeutigen Bezug zur christlichen Religion her und zu ihren typischen Szenen und lassen Ma rien- und Christusbilder erahnen. In Form des geradezu psychologisch durchleuchteten Modells mit ihren zeitge nössischen Attributen gelangt die religiöse Szenerie ins Hier und Jetzt: Zu der in unserer modernen Kultur auch heute noch allgegenwärtigen Figur der Maria kann einfach Bezug aufgebaut werden, ob man nun gläubig ist oder nicht. Diese Maria scheint hier selbst die Frage zu stellen: „Bist Du so damit einverstanden?“. Die Betrachtenden dürfen ruhig Vertrauen in ihre eigene Wahrnehmung haben.

„Große archaische Themen beschäftigen mein Werk“, sagt die Künstlerin dazu. „Andere Zeiten hatten andere starke weibliche Gottheiten. Gerade in der heuti gen Zeit ist in Alltag, Gesellschaft und Kirche eine kräftige Emanzipation zu spü ren. Die Gleichstellung eigener Werte ist einfach zeitgemäß!“. Man sollte also: „Schauen. Fragen. Antworten entstehen lassen.“

 

Informationen zur Künstlerin gibt es HIER


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Zum Thema

Links:

Internetseite der Künstlerin:
www.doris-baum.de

Urheber

Urheberinformationen:

Text: Corinna Schuch

Foto: Inka Meißner