Stadtportal Schwabach

Große Wasserflut von 1732

 

Die Wasserflut von 1732 war eines der besonders tragischen Ereignisse in der Schwabacher Stadtgeschichte. Durch ungünstige Umstände staute sich Regen- und Flusswasser in der Innenstadt. Holz und anderes Material sammelte sich am Ausfluss der Stadtmauer und riss sie ein. Das nun schnell abfließende Wasser unterspülte weitere Gebäude und brachte sieben zum Einsturz. Acht Personen kamen dabei ums Leben; einige wurden auf dem Wasser weggetrieben und erst in den folgenden Tagen gefunden. Zwar zeigt sich der Kupferstich nicht fotografisch genau, versucht aber, die Ereignisse halbwegs richtig darzustellen. Durch den Hinweis auf ein vorausgegangenes Hagelwetter und den Brand eines Hauses in der Innenstadt liefert die Quelle auch einen Vorschlag zur Interpretation des Ereignisses, das als Gottesstrafe verstanden werden soll.

 

Wappenbrief Kaiser Karl V.(1523)

Neben Akten und Amtsbüchern gehören Urkunden zum klassischen Archivgut. Es sind in einer bestimmten Form abgefasste Einzelschriftstücke, die ein Rechtsgeschäft begründen oder ein bereits vollzogenes bezeugen. War der Inhalt wichtig, so wurde die Urkunde häufig auf Pergament geschrieben und besonders aufwändig gestaltet. In dieser recht schönen Urkunde vermehrte Kaiser Karl V. im Jahr 1523 das Wappen des Schwabacher Stadtschreibers und kaiserlichen Notars Konrad Frauentraut. Beglaubigt war die Urkunde durch das kaiserliche Siegel, das leider verloren gegangen ist, und die eigenhändige Unterschrift des Kaisers. Etwas ungewöhnlich für solche Wappenbriefe ist, dass das verliehene Wappen nicht, wie zumeist üblich, in der Mitte der Urkunde dargestellt ist, sondern dass es in das Monogramm des Kaisers eingefügt wurde.

Postkarte von Schwabach ca. 1897

 

Postkarten hatten im 19. und 20. Jahrhundert über lange Zeit für Ihre Versender und Empfänger eine ähnliche Funktion, wie heute Messengerdienste á la WhatsApp. Zwar nicht kostenlos, aber doch immerhin relativ preisgünstig, konnte man kurze Nachrichten einschließlich Bildinformationen versenden. Auch wenn die Postkarten nicht mit Geschwindigkeiten ankamen, wie wir sie heute gewohnt sind, so wurden sie doch oft dem Empfänger schon am nächsten Tag zugestellt. Postkarten wie diese, die um 1897 gedruckt worden ist, waren für die Verhältnisse ihrer Zeit also ein erstaunlich schnelles Medium. Auf der Karte sind zwei Stadtansichten zu sehen, die Spitalkirche, das Kriegerdenkmal von 1870/71, das Lehrerseminar und das III. Reichswaisenhaus. Der Empfänger erhielt also einen recht detaillierten Eindruck von dem Ort, an dem sich der Absender aufhielt.

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Königsplatz 29 a
91126 Schwabach

stadtarchiv@schwabach.de
09122 860-280

 

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