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Church of gold - Lena Schmid (Berlin/Zürich), Foto: Kulturamt

Station 18 · Spitalkirche

Church of gold

Die Bühnen- und Kostümbildnerin Lena Schmid agiert an der Schnittstelle zwischen darstellender und bildender Kunst. Gemeinsam mit Silvan Jeger (Musik und Performance) sowie den Performerinnen Sina Martens und Tamara Fina nutzt sie die Schwabacher Spitalkirche, um Fragen aufzuwerfen: „Welche Rolle spielt Gold im christlichen Glauben und welche Rolle in meiner Arbeit als gebürtige Schweizerin, ein Land das durch „Raubgold“ eines der reichsten Länder der Welt geworden ist? Wie ist das Gold nach Europa gekommen und wie genau kann man im Nachhinein die Herkunft von Gold „orten“? Ist es heute noch legitim, Gold, das nicht auf fairer Basis gewonnen wurde, als Schmuck zu tragen? Wie gehen wir damit um, wenn Gold seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände verwendet wird und seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt wird?“

Lena Schmid verwandelt den vorgegebenen Kirchenraum in ein Environment für ihre Performance. Vergoldete Figuren und andere Kunstgegenstände bleiben sichtbar. Andere Elemente des Raums werden durch schwarze Planen verdeckt. Am Eröffnungstag der Ausstellung findet eine Performance statt. Deren Relikte sowie die Musik der Aktion bleiben während der gesamten Ausstellungszeit im Raum präsent. Über einen QR-Code können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung Szenen der Performance herunterladen und nacherleben.

Die Künstlerin hinterfragt das historische „Theatrum sacrum“ in ihrer zeitgenössischen Performance und deren medialer Dauerhaftigkeit.

Günter Braunsberg

 

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