Stadtportal Schwabach

Störung behoben

Wegen eines Brandes in der Nähe eines Verteilerkastens waren die Telefonanlage und die EDV-Anlage der Stadtverwaltung heute morgen unterbrochen. Inzwischen konnten die Systeme wieder hochgefahren werden. Es kann aber im Laufe des Vormittags noch vorkommen, dass einzelne Telefonanschlüsse nicht erreichbar sind. Wir bitten um Verständnis.

20 Tafeln erinnern im Stadtgebiet an jüdische Orte und Geschichten
Das Gedenkjahr „321 - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ neigt sich dem Ende zu. In Schwabach haben Kulturamt, Musikschule, die Volkshochschule (VHS), Heimatpflege, Bibliothek, Stadtarchiv, Stadtmuseum, Tourismus und das Jüdische Museum Franken vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit Musikveranstaltungen, Ausstellungen, Vorträgen und Führungen das Thema fokussiert und so auf Leben, Werk und Schicksal von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aufmerksam gemacht. Ein Projekt jedoch soll auch über das Jahr hinaus bestehen bleiben und künftig an das Leben von Schwabacher Juden und jüdische Stätten erinnern.

20 Tafeln erinnern
Der Leiter des Stadtmuseums Tobias Schmid, Stadtarchivar Wolfgang Dippert und Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger konzipierten dazu 20 Tafeln, die nun mit dem mittelblauen Schriftzug: „Jüdisches Leben in Schwabach“ an ausgewählten Orten im Stadtgebiet auf das einstige jüdische Leben aufmerksam machen. Unaufdringlich, aber doch gut sichtbar, erläutern sie den jeweiligen Standort und den historischen Bezug mit wenigen Worten. Ein zusätzlich aufgebrachter QR-Code, verlinkt auf die Internetseiten des Stadtarchivs, ergänzt mit ausführlicherem Inhalt und Literaturnachweisen die Inhalte der Tafeln. Neben den Internetseiten wird es im kommenden Jahr eine ergänzende Broschüre geben, die die Standorte auflistet und neben einer kompakten Zusammenfassung zur jüdischen Schwabacher Geschichte auch Hinweise auf einzelne jüdische Persönlichkeiten der Stadt bereithält.

Finanzielle Unterstützung durch die Bürgerstiftung
Die Bürgerstiftung Unser Schwabach hat das Projekt finanziell ermöglicht. Deren Vorsitzender, Ralf Gabriel betont, dass dieses Engagement wichtig sei, weil so ein Zeichen gesetzt würde für Menschenwürde, persönliche Freiheit und Solidarität - humane Werte, die aus seiner Sicht die Voraussetzung für ein gedeihliches Zusammenwirken aller Bürgerinnen und Bürger auch in Schwabach seien. Diesem Geist der gegenseitigen Toleranz und Rücksichtnahme würde sich auch die Bürgerstiftung verpflichtet sehen.

Führung am Donnerstag, 6. Januar
Das Gedenkjahr „321“ wird im Januar 2022 fortgeführt mit einem Rundgang, zu dem das Tourismusbüro einlädt. Heimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger wird am Donnerstag, 6. Januar, um 14 Uhr, vom Alltag jüdischer Familien in Schwabach und deren Geschichte bis zur Auflösung der Gemeinde erzählen.

Donnerstag, 27. Januar, Alte Synagoge
Abgeschlossen wird das Gedenkjahr mit einem Abend der Volkshochschule in der Alten Synagoge am Donnerstag, 27. Januar um 19 Uhr. Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Theresienstadt vor 77 Jahren erinnern Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger mit historischen Hintergründen mit Lyrikerin Sabine Burkhardt und ihren philosophisch-poetischen Gedanken an Schicksale ehemaliger jüdischer Schwabacherinnen und Schwabacher

Wo findet man die 20 Tafeln?

Das Drei-S-Werk  -  Nördliche Ringstraße 14

Das Schicksal des Rabbiners Hirsch Fränkel  -  Glockengießergasse 5

Manuel Graf -  Ludwigstraße 7

Judenherberge vor dem Zöllnertor - Gegenüber Am Siechweiher 2

 Parkbad - Angerstraße 10

 Judentaufen - Martin-Luther-Platz

 Sabbatdrähte (Schabbesdräthe) - Zöllnertorstraße 10

Schwabach 1938 „judenfrei“ - Rathaus

Eugen Tanhauser - Wittelsbacherstraße 2

Antisemiten Club Schwabach - Rittersbacher Straße 1

Ein Hoffaktor in der Glockengießergasse 3

Das Haus des Schächters - Synagogengasse 6

Mensch, Existenz und Haus - Opfer der Schoa - Südliche Ringstraße 2

Das Jüdische Kreiskomitee - Gegenüber Am Siechweiher 2

Das Lehrhaus - Synagogengasse 5

Einstige Mikwe - Häfnersgässchen 8

Rabbinerhaus - Synagogengasse 6

Sukka - Synagogengasse 10

Synagoge - Synagogengasse 6

Talmud Tora-Institut - Nördliche Ringstraße 5

 

 

 

 

 

 

Urheber

Urheberinformationen:

Foto: Ursula Kaiser-Biburger

Kontaktinfos

Adresse

Stadtarchiv Schwabach
Königsplatz 29 a
91126 Schwabach

stadtarchiv@schwabach.de
09122 860-280

 

Öffnungszeiten

Donnerstag 13 – 16 Uhr und nach Vereinbarung

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