Im Frühjahr geht es los: Nach zwei Jahren der Planung und des Genehmigungslaufs kann in den nächsten Monaten die Baumaßnahme zur Generalsanierung der Sporthalle sowie der Dachabdichtung über den naturwissenschaftlichen Fachräumen am Wolfgang von Eschenbach-Gymnasium (WEG) begonnen werden. Dazu haben sich Oberbürgermeister Peter Reiß und Schulleiter Reiner Geißdörfer nun intensiv ausgetauscht.
Die Gesamtsumme dieser beiden geplanten Maßnahmen wird sich bis zum Jahr 2027 auf insgesamt knapp 8 Millionen Euro belaufen. Allein die Generalsanierung der Turnhalle macht dabei etwa 6 Millionen Euro aus. 58 Prozent davon fördert der Freistaat Bayern mit der FAG-Förderung. Die Dachsanierung über den Fachräumen der Naturwissenschaften schlägt mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Hier erhält die Stadt 15 Prozent gefördert.
Für diese beiden Maßnahmen werden nun der Gerüstbau sowie Abbruch- und Dacharbeiten ausgeschrieben. Der Baubeginn mit der Einrüstung ist für Mai 2026 geplant, die Bauhauptphase startet dann im Juni.
Die Sanierung des WC-Trakts und von Kellerleitungen wurde bereits im vergangenen Sommer begonnen. Die Leitungen sind schon fertig saniert, mit dem Abschluss der Arbeiten am WC-Trakt im 1. Obergeschoss wird im Februar gerechnet. Diese Maßnahme hat mehr als 300.000 Euro gekostet. Hier gab es keine Förderung.
Insbesondere von Seiten der Schulfamilie besteht dabei der Wunsch, dass die weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen am WEG eingebunden sind in die geplanten Maßnahmen der Schwabacher Schullandschaft. Danach soll eine künftige Sanierung des denkmalgeschützten Hauses nach pädagogischen Gesichtspunkten erfolgen. Dazu gehören offene, helle und flexible Raum-konzepte, sogenannte „Lernlandschaften“ bzw. funktionale Bereiche für Gruppenarbeit, digitale Mediennutzung und individuelle Förderung.
„Ein Projekt dieser Größenordnung benötigt Zeit, Sorgfalt und gute Abstimmung. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Signal, dass die Neugestaltung des WEG Lust machen soll auf ein Gebäude, in dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften zeitgemäß und motiviert lernen, lehren und Schule leben“, betont Reiner Geißdörfer für die ganze Schulfamilie.
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