Anlass, Ziel und Zweck des Wettbewerbs
Die RIBE-Gruppe ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen und seit mehr als 100 Jahren
als Entwickler und Hersteller in den Bereichen mechanische Verbindungselemente, technische Federn,
Elektroarmaturen und Automatisierungslösungen tätig. Mit der Umstrukturierung und Verlagerung der Produktion
an andere Standorte werden nun in innerstadtnaher Lage und in direkter Nachbarschaft zum Stadtpark
hochwertige Flächen frei, die sich sehr gut für eine Wohnnutzung eignen.
Das Wettbewerbsareal (RIBE-Areal) ist Teil des Sanierungsgebiets Bahnhofstraße (SAN 7). Die Stadt
Schwabach möchte die bestehenden städtebaulichen Missstände innerhalb des Sanierungsgebiets beheben
und verfolgt als übergeordnetes Ziel, das Wohn-, Geschäfts- und Arbeitsumfeld zu verbessern, das
gesamte Quartier aufzuwerten und einen attraktiven Stadteingang zu schaffen.
Die Richard Bergner Immobilien GmbH & Co KG beabsichtigt, in Abstimmung mit der Stadt Schwabach,
das RIBE-Areal umzustrukturieren. Nachdem der Produktionsstandort an der Bahnhofstraße aufgegeben
wurde, steht das Firmengelände nun für die Entwicklung eines innerstädtischen durchmischten Gewerbe- und
Wohnquartiers zur Verfügung. Unter Einbeziehung bestehender Gebäude soll das Areal für Wohnen
und Gewerbe neu geordnet und entwickelt werden. Die angrenzenden Straßen Birkenstraße, Walpersdorfer
Straße, Maximilianstraße und Bahnhofstraße sind aktiv in das Gesamtkonzept mit einzubeziehen.
Auszug aus der Aufgabenstellung
Das Wettbewerbsareal (RIBE-Areal) ist Teil des Sanierungsgebiets Bahnhofstraße (SAN 7). Die bestehenden
städtebaulichen Missstände innerhalb des Sanierungsgebiets sollen behoben werden. Übergeordnetes
Ziel ist, das Wohn-, Geschäfts- und Arbeitsumfeld zu verbessern, das gesamte Quartier aufzuwerten
und einen attraktiven Stadteingang zu schaffen. Mit der Umstrukturierung und Verlagerung der Produktion
an andere Standorte werden nun in innerstadtnaher Lage und in direkter Nachbarschaft zum Stadtpark
hochwertige Flächen für die Entwicklung eines innerstädtischen durchmischten Gewerbe- und Wohnquartiers
zur Verfügung gestellt.
Unter Einbeziehung bestehender Gebäude soll das Areal für Wohnen und Gewerbe neu geordnet und
entwickelt werden. Die angrenzenden Straßen Birkenstraße, Walpersdorfer Straße, Maximilianstraße und
Bahnhofstraße sind in das Gesamtkonzept mit einzubeziehen. Besonderes Augenmerk ist auf die gesamte
Bahnhofstraße als wichtige Verbindungs- und Entwicklungsachse und Eingang zur Innenstadt zu legen, die
durch die angrenzenden städtebaulichen Maßnahmen aufgewertet werden soll.
Um der steigenden Nachfrage an günstigen Wohnungen für Menschen aller Altersstufen gerecht zu werden,
sollen neben geförderten und frei finanzierten Mietwohnungen, wohnungsnahe Gewerbeeinheiten,
Büros und Praxen sowie Dienstleistungsangebote entstehen. Die Aufteilung der Nutzungen sieht entlang
der Bahnhofstraße vor allem die Anordnung von Gewerbe vor. Wohnen ist vor allem in den von der Bahnhofstraße
abgerückten Bereichen vorstellbar.
Mit dem Wettbewerb soll ein tragfähiges städtebauliches Konzept aufgezeigt werden, welches sich in den
städtebaulichen Kontext der Umgebung einfügt, für den Ort ein passgenaues und qualitätsvolles Maß der
Bebauung sowie eine geeignete Höhenentwicklung in Bezug zur umgebenden Bebauung definiert und
eine wirtschaftliche und dem Klimawandel angepasste Lösung für Wohnen und Gewerbe darstellt. Die
allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse (Belichtung und Belüftung), sowie
die erforderlichen Lichteinfallswinkel sind dabei zu berücksichtigen. Es werden keine Vorgaben zur Dichte
oder zur Anzahl der zu erreichenden Wohneinheiten gemacht. Die Geschossigkeit soll sich an den gewählten
Typologien und Nutzungen sowie der umgebenden Bebauung orientieren und sich angemessen in das
Ortsbild integrieren. Es ist Wettbewerbsaufgabe, ein passendes Konzept zu entwickeln.
Wettbewerbsaufgabe ist der Umgang mit dem Bestand und die Nutzung seiner Potenziale. Die bestehenden
Verwaltungsgebäude eignen sich für eine Weiterentwicklung und Umnutzung. Die weiteren Gebäude
eignen sich konzeptabhängig für eine Weiterentwicklung und könnten auch rückgebaut werden. Für die
Parkierung ist ein geeignetes Konzept zu entwickeln.
Neben innovativen mehrgeschossigen und urbanen Konzepten sollen auch zukunftsweisende Maßnahmen
für Klimaschutz und Klimaanpassung unter Berücksichtigung des vorhandenen Stadtklimakonzeptes
der Stadt Schwabach betrachtet werden.
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