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Der Bereich Verkehrsplanung umfasst u.a. Straßenplanung, Parkraumplanung, Verkehrsentwicklungs- bzw. Mobilitätsplanung, Verkehrslärmschutz, Radverkehrsplanung sowie Planungen für Lichtsignalanlagen. ÖPNV und Straßenverkehrsrecht sind im Ordnungsamt angesiedelt, Straßenbau und Unterhalt der Lichtsignalanlagen im Tiefbauamt und Straßenunterhalt im Baubetriebsamt bzw. Tiefbauamt.

Straßenplanung

Für Neubaugebiete erfolgt die Straßenplanung eng verzahnt mit der Bauleitplanung. Für viele Straßen bzw. Gebiete, ist noch kein ordnungsgemäßer Straßenausbau erfolgt. Hier muss nachträglich eine Straßenplanung in eine vorhandene Bebauungs- und Grundstücksstruktur eingefügt werden.
Der Stadtrat hat im Dezember 2014 eine Prioritätenliste für den Straßenausbau für im Sinne des Erschließungsbeitragsrechts noch nicht erstmalig hergestellte Straßen beschlossen (siehe unten Links zum Thema). Diese Prioritätenliste soll fortgeschrieben werden.
Der Stadtrat hat im April 2015 ein Ablaufschema zur Bürgerbeteiligung festgelegt (siehe unten Links zum Thema). Danach findet vor Beginn der Planung eine Ortsbegehung statt. Betroffene haben die Möglichkeit bereits in diesem Stadium Anregungen vorzubringen. Liegt die Planung vor, beginnt die zweite Phase der Beteiligung, in der die Bürger Anregungen zur Planung einreichen können. Diese werden dokumentiert, geprüft und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.

Mobilitätsplan

Als Grundlage für den Flächennutzungsplan wurde im Jahr 2004 ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt (siehe Link unten). Auf der Grundlage von Verkehrszählungen und Befragungen wurde ein einfaches Verkehrsmodell für den motorisierten Individualverkehr (MIV) aufgebaut. Damit wurden die Verkehrsbelastungen für das Analysejahr 2003 und für verschiedene Planfälle Verkehrsprognosen für das Jahr 2015 erarbeitet. Der VEP aus dem Jahr 2004 ist veraltet und weitgehend auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet. Somit gibt es in der Stadt Schwabach keine zeitgemäße Grundlage zum Thema Mobilität.
Am 24.07.2020 hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, einen Mobilitätsplan zu erstellen. Um die Verkehrsinfrastruktur auf die zukünftigen Anforderungen auszurichten und Haushaltsmittel zielgerichtet einzusetzen, ist eine strategische Planung erforderlich. Die strategische Verkehrsplanung für die nächsten Jahre soll nicht mehr nur überwiegend auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet sein, sondern vor allem auch die umweltfreundlichen Verkehrsarten betrachten und in den Mittelpunkt stellen. (Für weitere Informationen siehe unten Link "Zum Thema")

Verkehrszählungen

Als Grundlage für die strategische Verkehrsplanung, aber auch für die Bauleitplanung, die Straßenplanung, die Planung von Ampelanlagen und den Verkehrslärmschutz sind Angaben zum bestehenden Verkehrsaufkommen notwendig. Dazu werden immer wieder anlassbezogen Verkehrszählungen durchgeführt. 2013 wurden an 25 Kreuzungen 24-Stunden Videoverkehrszählungen (Knotenstromzählungen) durchgeführt. Für zwei Bereiche (Eichwasen und Bereich zwischen Bahnlinie, Rother Straße, Penzendorfer Straße und A6) wurden auch Verkehrserhebungenmit Kennzeichenverfolgung zur Ermittlung des Durchgangsverkehrs beauftragt. Im Rahmen von Bauleitplanverfahren wurden zwischenzeitlich weitere Verkehrszählungen (zum Teil nur 2*4 Stunden) durchgeführt. Die Stadt verfügt über Seitenradarzählgeräte mit denen Querschnittbelastungen erhoben werden.

Elektromobilität

2019 wurde ein Elektromobilitätskonzept erstellt und beschlossen (siehe unten Link zum Thema). Das Konzept enthält aufbauend auf einer Bedarfsprognose Standortvorschläge für die Errichtung weiterer Ladesäulen im Stadtgebiet.

Verkehrslärmschutz

Aufbauend auf dem Verkehrsentwicklungsplan wurde 2006 eine Verkehrslärmprognose erstellt. Das bayerische Landesamt für Umwelt hat ein Lärmbelastungskataster für Bundes- und Staatsstraßen erstellt. Die Stadt Schwabach beabsichtigt eine Lärmkartierung für Ortsstraßen mit mehr als 8200 KFZ/24H zu beauftragen. Wenn diese vorliegt, sollen für die bedeutendsten Lärmbrennpunkte Maßnahmenkonzepte entwickelt werden.

Lichtsignalanlagen (Ampeln)

Lichtsignalanlagen lenken und steuern den Verkehr. In Schwabach bestehen viele Einzelanlagen und einige Anlagengruppen, die durch sog. „Grüne Wellen“ koordiniert werden, um den Verkehr auf den Hauptstraßen flüssiger abzuwickeln. Im Jahr 2003 wurde ein System zur Busbeschleunigung eingeführt. Das Staatliche Bauamt Nürnberg hat im Jahr 2009 die grüne Welle an der Rother Straße optimiert. Die Erstellung einer Konzeption zur Überprüfung und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Lichtsignalanlagen in Schwabach wurde zurückgestellt bis der Mobilitätsplan vorliegt. Entsprechend der darin beschlossenen Ziele sollen die Lichtsignalanlagen in Schwabach dann weiterentwickelt werden.

Parkraum

Im Jahr 2015 wurde aufbauend auf einer Bestandsaufnahme ein Konzept zur Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung beschlossen (siehe unten Link zum Thema). Dieses wurde 2016 schrittweise umgesetzt. Eine Untersuchung zur Notwendigkeit weiterer Bewohnerparkzonen wurde 2017 beauftragt. Auf der Grundlage von Parkraumerhebungen wurde die Auslastung der bestehenden Parkplätze in den bewirtschafteten Bereichen und ihrem Umfeld untersucht. Es wurden Vorschläge für weitere Bewohnerparkzonen gemacht. Dazu fand eine Beteiligung der betroffenen Anwohner und sonstigen Anlieger statt. Diese ergab ein sehr widersprüchliches Bild. Daher hat der Stadtrat beschlossen vorerst keine weiteren Bewohnerparkzonen auszuweisen (siehe unten Link zum Thema).

Radverkehr

Die Stadt legt in bestimmten Abständen einen Fahrradstadtplan auf. Erhältlich ist dieser im Bürgerbüro der Stadt Schwabach.
Die Stadt Schwabach erstellt eine Radkonzeption (siehe unten Link zum Thema). Die Teile A (Ziele) und B (Radwegenetz) hat der Stadtrat 2017 beschlossen. Für viele der beschlossenen Maßnahmen sind noch Detailplanungen erforderlich, die nach und nach erstellt werden. Zwischenzeitlich liegt eine Konzeption zum Teil C (Fahrradparken) für die Altstadt vor. Am Bahnhof werden im Rahmen der Bike & Ride Offensive weitere Fahrradständer errichtet.

Barrierefreiheit Haltestellen und Fußgängerquerungsanlagen

Auf der Grundlage einer Kartierung aller Haltestellen hat die VGN-GmbH für die Stadt Schwabach den Teilnahverkehrsplan Barrierefreiheit erstellt, der 2018 beschlossen wurde. Darin sind die vorrangig barrierefrei auszubauenden Haltestellen festgelegt. Nach Detailplanung, Förderantrag und Ausschreibung werden 2020/21 die ersten Haltestellen ausgebaut: Krankenhaus, Limbach Bahnhof, Falbenholz Mitte, Gutenbergstraße und Schillerplatz. Einige wichtige Haltestellen wie Ludwigstraße, Neutorstraße, und Nürnberger Straße, Wolkersdorf Mitte können erst ausgebaut werden, wenn strategische Entscheidungen zur ÖV-Bevorrechtigung im Mobilitätsplan getroffen wurden.
Nach und nach sollen auch Fußgängerquerungsanlagen barrierefrei gestaltet werden. Hierzu wurde eine Prioritätenliste entwickelt und 2019 beschlossen.

 

Verkehrsentwicklungsplan Schwabach Textteil 1

Verkehrsentwicklungsplan Schwabach Textteil 2

Verkehrsentwicklungsplan Schwabach Anlagen Teil 1

Verkehrsentwicklungsplan Schwabach Anlagen Teil 2

 

Kontakt

N.N.

Die Stelle Verkehrsplanung ist derzeit nicht besetzt, Anfragen können nur sehr eingeschrängt beantwortet werden.

Adresse

Albrecht-Achilles-Straße 6-8
91126 Schwabach

1. Stock Zimmer 125

Öffnungszeiten

Montag: 08:00 - 12:00

Dienstag: 08:00 - 12:00

Mittwoch: 08:00 - 12:00

Donnerstag: 08:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00

Freitag: 08:00 - 12:00

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Stand: (Robert-Koch-Institut (RKI), dl-de/by-2-0)
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50 

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